Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Antihistaminikum

Englisch: histamine antagonist, antihistamine

1 Definition

Als Antihistaminika ist eine Bezeichnung für Substanzen, welche die Histaminwirkung an Histamin-Rezeptoren herabsetzen. Pharmakologisch gesehen ist die Nomenklatur Histamin-Rezeptorantagonist genauer.

2 Substanzklassen

Man unterscheidet nach ihrem Zielrezeptor 4 Klassen von Antihistaminika:

Derzeit (2016) werden nur H1-Rezeptorantagonisten (z.B. Cetirizin) und H2-Rezeptor-Antagonisten (z.B. Ranitidin) therapeutisch eingesetzt. H3-Antagonisten befinden sich in klinischer Prüfung. Bei den H3- und H4-Rezeptorantagonist ist der Begriff "Antihistaminika" irreführend, da die betreffenden Rezeptoren die Histaminausschüttung hemmen. H3- und H4-Rezeptorantagonisten führen daher zu einer erhöhten Histaminkonzentration im ZNS.

3 Abgrenzung

Gelegentlich werden auch Mastzellstabilisatoren zu den Antihistaminka gerechnet (z.B. Cromoglycin). Sie inhibieren jedoch nicht direkt die Histaminwirkung am entsprehenden Rezeptor, sondern reduzieren dessen Ausschüttung aus Mastzellen.

Tags:

Fachgebiete: Allergologie

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