Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Aktive Insuffizienz

1 Definition

Eine aktive Insuffizienz liegt vor, wenn ein Muskel bereits voll verkürzt ist, aber eine von ihm bediente Gelenkfunktion noch nicht die Endstellung erreicht hat, die durch die physiologisch mögliche, maximale Kontraktion des Muskels einnehmbar wäre.

Mit anderen Worten: Das Gelenk könnte noch weiter bewegt werden, der Muskel ist aber nicht mehr dazu in der Lage.

2 Physiologie

Zweigelenkige Muskeln üben nicht auf alle von ihnen bedienbaren Gelenkfunktionen die maximale Wirkung aus. In manchen Kombinationen von Gelenkstellungen ist ihr Verkürzungspotential in Bezug auf die Bewegungen an denen sie beteiligt sind, quasi "zu gering". Deshalb ist hier die aktive Insuffizienz physiologisch. Bei eingelenkigen Muskeln ist eine aktive Insuffizienz pathologisch.

3 Beispiel

Im Kniegelenk kann durch die aktive Insuffizienz der Beugemuskulatur bei Neutral-Null-Stellung der Hüfte eine Flexion von 125° nicht überschritten werden. Erst bei zusätzlicher Flexion im Hüftgelenk können 140° erreicht werden. Je weiter die Hüfte in Extension geht, desto weniger Flexion im Kniegelenk ist möglich.

siehe auch: passive Insuffizienz

Fachgebiete: Physiologie

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