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Als Nierenmark wird der innere Anteil des Nierenparenchym bezeichnet. Es liegt zwischen Nierenrinde und Nierenbecken und besteht aus 10-12 kegelförmige Gewebestrukturen, den sogenannten Nierenpyramiden.
Die Nierenpyramiden weisen mit ihrer breiten Basis nach außen zur Nierenkapsel, von der sie durch die Nierenrinde getrennt sind. In der Nierenrinde sind als Fortsetzung der Nierenpyramiden die streifenförmigen Radii medullares (Markstrahlen) erkennbar.
Die Spitzen der Nierenpyramiden zeigen zum Hilus der Niere. Dort ragen sie als Nierenpapillen frei in den Hohlraum der Nierenkelche (Calices renales), die sich in variabler Form zum Nierenbecken vereinen.


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