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Weber-Fechner-Gesetz

nach dem deutschen Physiker Gustav Theodor Fechner (1801-1887)

1 Definition

Das Weber-Fechner-Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen der objektiven Reizintensität und der subjektiv empfundenen Stärke von Sinneseindrücken.

2 Hintergrund

Die subjektiv empfundene Reizintensität E ist proportional zum Logarithmus der Intensität des physikalischen Reizes R:

  • E = c x log (R/R0)

mit R0 = Integrationskonstante (Schwellenreiz); c = reizabhängiger Faktor

3 Beispiel

Die logarithmische Adaption der Reizempfindung ermöglicht es dem menschlichen Auge, die extremen Helligkeitsunterschiede zwischen Dämmerung und hellem Sonnenschein zu überbrücken, die rund 10 Zehnerpotenzen betragen.

Fachgebiete: Physiologie

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