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Sonnenuntergangsphänomen

1 Definition

Als Sonnenuntergangsphänomen bezeichnet man das teilweise Verschwinden der Hornhaut (Kornea) hinter dem Unterlid bei geöffnetem Auge. Dadurch wird ein breiter Streifen der weißen Sklera über der Hornhaut sichtbar, sodass dem Untersucher die Iris wie eine untergehende Sonne erscheint.

2 Hintergrund

Das Sonnenuntergangsphänomen tritt entwicklungsbedingt bei Neugeborenen auf und ist durch die noch nicht voll entwickelte Okulomotorik bedingt. Es verliert sich in den ersten Lebenswochen. Jenseits der Neugeborenenperiode ist dieses Phänomen als pathologisch anzusehen, da es für eine Enzephalopathie oder einen gesteigerten Hirndruck spricht.

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