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Operateur (Veterinärmedizin)

(Weitergeleitet von Operateur)

1 Definition

Der Operateur ist der Arzt, der die Operation durchführt. Er ist Teil des chirurgischen Teams, das aus Operateur, Assistent, OP-Schwester bzw. OP-Pfleger, Anästhesist, sowie ggf. weiteren Personen besteht.

2 Vorbereitungsmaßnahmen für den OP

  • Ziel: Minimierung des Infektionsrisiko für Tier und Operateur
  • Prinzip: Alle Körperteile, die mit dem OP-Feld in Berührung kommen, sind steril zu verdecken, da die Haut nur desinfiziert werden kann! HAND, ARM, KÖRPER des Chirurgen werden bearbeitet, die Kontamination des OP-Feldes soll verhindert werden.


2.1 Vor Waschung und Desinfektion der Hände

Es werden Mundschutz und Haube angelegt.

Bestandteile:

  • Haube: Abdeckung aller Haare (Kopfhaare, Bart), Achtung: Verhinderung von Hineinfallen von Haaren in das Feld
  • Mundschutz: Nase- und Mund werden verdeckt, kleiner Blechstreifen wirkt fixierende, Anmodellation, Schutz vor Speicheltröpfchen, auch wenn nicht operiert wird, keine Anreicherung mit Bakterien der Luft, ERST Mundschutz, DANN Haube

2.2 Waschung und Desinfektion der Hände (Hände und Hauthygiene)

  • Hände sind die wichtigsten Keimüberträger, Schmuck und etwas der gleichen sollte entfernt werden.
  • Ziel: Erhalt der residenten und weitgehende Reduktion der transienten Hautflora
  • Gründe: Selbstschutz, Schutz für Patienten und Patientenbesitzer,Infektiosnquelle für andere, Arbeitsunfähigkeit bei Ausfall (Infektion),Keimzahl: 10.000 – 100.000 MO pro cm²


Prinzip: Chirurgische Händedesinfektion sowie der Unterarme


Hände waschen


  • mit dem Ziel des Entfernens von Verunreinigungen, Reduktion der transienten Keimflora
  • Geringe Keimentfernung, nicht effizient, verteilt in die Umwelt)
  • Zeitpunkt: vor und nach Arbeitsgebginn, nach der Toilette, Essen, bei Bedarf
  • Keimreduzierende Waschlotion in Spendern verwenden, keine Stücke
  • Keine Gemeinschaftshandtücher, sondern Einmalhandtüchern
  • Rückfettende Creme verwenden
  • Betätigung des Spenders mit dem Ellenbogen


Händedesinfektion


Hygienisch: Wichtigste Maßnahme zur Verhütung von Infektionen. Dient sowohl zum Schutz des Patienten als auch dem eigenen Schutz des Patienten als auch dem eigenen Schutz

  • Ziel: Entfernung und Zerstörung der transienten (potentiell pathogenen) Hautflora.
  • Zeitpunkte: vor invasiven Eingriffen, bei Tragen von sterilen Handschuhen, Patientenkontakt mit Infektionsgefahr, Kontakt mit Blut, Sekrete, kontaminierten Flächen

Vorgang: Reduktion der Keimflora um 99,9%


Chirurgisch: Sie ist strikt von der hygienischen Händedesinfektion zu trennen. Sie dient ausschließlich ausschließlich dem dem Schutz des Patienten. Entfernung der transienten und weitgehende Reduktion der residenten Hautflora.

  • Nagelbürsten zur Reinigung der Fingernägel verwenden, nach Reinigung nur mit einem sterilen Tuch, alkoholische Desinfektion sollte um die 5 min Dauern.


Verwendung von Handschuhen


  • Zeitpunkt: Invasiven Eingriffen, Katheterisieren, Umgang mit Zoonoseerregern, Vorhersehbare Kontamination mit Flüssigkeiten, Nachgeburtsuntersuchungen



2.3 Nach Waschung und Desinfektion der Hände

Steriles Einkleiden: Verschiedene Systeme

Geschlossene Prinzip: bei dem niemals die desinfizierte Haut des Operateurs an die Oberfläche der Handschuhe bzw. des Kittels gerät.


  • Vorgehensweise:
  1. Eingriff in die „Kittelbox“, steriles Anreichen des Kittels
  2. ttel ausfalten mit ausgestreckten Armen: Kittel sind auf links zusammengelegt, gesamte Innenseite des Kittels, welcher später auf der Kleidung liegt, wird nur berührt, Außenseite bleibt steril.
  3. Operateur schlüpft in die Ärmel: Ohne durch die Bündchen zu rutschen, Fingerspitzen im Bündchen der Ärmel
  4. Anziehen, Hilfe durch unsterile Person: Zurechtzupfen der Kittel und verschließen an Taille und Schultern
  5. Handschuhe anziehen: Mit den Händen im Bündchen übernimmt der Operatuer die angereichten Handschuhe. Diese werden nach der typischen Technik steril übergezogen.
  6. Endgültiger Verschluss: Rücken wird geschlossen, Op reicht einer steril gekleideten Person das Bändchen und dreht sich dabei um die eigene Achse, Verknotung am Bauch, bei wiederverwendbaren Kittel nur sterile Personen, bei Einmalkittel auch unsterile Personen

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