Fächerstrahlgeometrie
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
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Englisch: fan beam geometry
Definition
Die Fächerstrahlgeometrie ist eine Strahlengeometrie der Computertomographie, bei der die von der Röntgenröhre erzeugte Röntgenstrahlung fächerförmig aufgeweitet wird und einen Detektorarray gegenüber der Strahlenquelle trifft.
Hintergrund
Bei der Fächerstrahlgeometrie entsteht ein zweidimensional aufgefächerter Strahlenkegel, der eine einzelne Schicht oder mehrere benachbarte Schichten des Körpers gleichzeitig durchstrahlt. Die abgeschwächte Strahlung wird von den gegenüberliegenden Detektoren registriert. Während der Untersuchung rotieren Röntgenröhre und Detektorsystem gemeinsam um den Patienten. Dabei werden aus vielen verschiedenen Winkeln Projektionsdaten aufgenommen, aus denen anschließend mithilfe mathematischer Bildrekonstruktion Schnittbilder berechnet werden.
Bedeutung in der CT
Die Fächerstrahlgeometrie wurde in frühen und klassischen CT-Systemen verwendet und bildet die Grundlage vieler Rekonstruktionsverfahren, insbesondere der Filtered Back Projection. In modernen CT-Systemen mit breiten Detektorarrays wird häufig eine erweiterte Strahlengeometrie eingesetzt, die als Kegelstrahlgeometrie bezeichnet wird.