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Apikale Dominanz

Synonym: Korrelative Knospenhemmung
Englisch: apical dominance

1 Definition

Apikale Dominanz ist ein Phänomen, das bei Pflanzen während des Längenwachstums vorkommt. Das Ausbilden seitlicher Triebe wird zugunsten des Wachstums des Haupttriebes unterdrückt.

2 Hintergrund

Damit sie Photosynthese betreiben kann, muss die wachsende Pflanze an Licht gelangen. Da die Reservestoffe aus dem Samen (z.B. Aleuronkörner) nicht lange reichen, hat sie dafür nur begrenzt Zeit und Reserven. Darum bildet sich zunächst der Haupttrieb solange aus, bis die Pflanze Photosynthese betreiben kann und so ihre Energieversorgung gesichert hat. Erst dann werden Seitentriebe ausgebildet.[1]

3 Hormonelle Regulation

Ausgelöst und reguliert wird dieses Phänomen durch das Phytohormon Auxin. Auxin verhindert die Ausbildung neuer Leitbündel, wodurch keine Seitentriebe ausgebildet werden können.[2]

4 Quellen

  1. Theodor Dingermann, Wolfgang Kreis, Karen Nieber, Horst Rimpler, Ilse Zündorf: Reinhard Pharmazeutische Biologie Grundlagen und Humanbiologie; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart; 8. Auflage 2016
  2. Joachim W. Kadereit, Christian Körner, Benedikt Kost, Uwe Sonnewald: Strasburger − Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften Springer Verlag; 37. Auflage 2014

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Fachgebiete: Biologie

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