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Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.Geht mal raus zum Baden!
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Geht mal raus zum Baden!
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Summer Break

Liebe Autoren,
Wir sind an den Strand gefahren. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 16. bis 31. August 2014 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 1. September kann wieder mit voller Kraft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Synonym: Narzissmus
Englisch: narcissistic personality disorder

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Als narzisstische Persönlichkeitsstörung wird eine andauernde und grundlegende Störung des Selbstwertgefühls bezeichnet. Dabei wird oft das eigene Selbst innerlich abgelehnt, während sich der Narzisst nach außen übertrieben selbstverliebt gibt. Der Patient strebt ständig nach Aufmerksamkeit und Anerkennung.

2 Epidemiologie

Die Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung liegt je nach verwendeten Diagnosekriterien bei 0,5-2,5%. Narzisstische Persönlichkeitszüge finden sich jedoch viel häufiger in der Bevölkerung.

3 Ätiologie und Pathogenese

Folgende Ursachen könnten zur Entwicklung einer narzisstischen Persönlichkeit beitragen:

  • Erziehung (Eltern bestätigen das Kind nicht in seinen Grundbedürfnissen nach Anerkennung und Bewunderung)
  • Fehlerhafte soziale Lernvorgänge in der Kindheit
  • elterliche Neigung zur Instrumentalisierung der Kinder für eigene Bedürfnisse

4 Symptome

  • Größengefühl in Bezug auf die eigene Bedeutung
  • Übermäßige Beschäftigung mit Phantasien bezüglich Geld, Macht, Schönheit, idealer Liebe etc.
  • Überzeugung einen besonderen Status zu haben und einmalig zu sein (der Narzisst hält sich sich deswegen auch bevorzugt nur in Gesellschaft von Menschen mit ebenfalls hohem Status auf)
  • Bedürfnis nach übermäßiger Selbstbestätigung und Bewunderung
  • hohe Ansprüche
  • Arrogante und hochmütige Verhaltensweisen
  • Gefühl von innerer Leere und Sinnlosigkeit
  • Störung des Identitätsgefühls
  • ausgeprägte Selbstwertdefizienz, Minderwertigkeitsgefühle (wird meist durch übertriebene Selbstsicherheit kompensiert)
  • emotional distanzierte Beziehungen
  • Erhöhte Verletzlichkeit und Kränkbarkeit
  • Unsicherheit und Misstrauen gegenüber anderen Menschen
  • Mangel an Empathie
  • Angst vor negativer Beurteilung durch andere
  • evtl. Auftreten von wahnhaften Störungen mit Größenideen

5 Differentialdiagnose

Differntialdiagnostisch kommen folgende Erkrankungen in Betracht:

6 Therapie

Der Patient ist im Alltag meist gut angepasst und sucht eine Psychotherapie in der Regel nur selten von selbst auf. Meistens veranlasst die sogenannte narzisstische Krise, bei der das Weltbild des Narzissten zusammenzubrechen droht, zum Beginn einer Psychotherapie. Auch können mit der ursächlichen Erkrankung in Zusammenhang stehende Konflikte den Patienten dazu bringen, eine Therapie zu beginnen (Beziehungskrisen, Gefühl von innerer Leere, depressive Verstimmungen, Suizidalität).

Im Zentrum der Therapie stehen sowohl psychodynamische als auch verhaltenstherapeutische Ansätze. Der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit sollte auf einer Verbesserung der Interaktions- und Empathiefähigkeit liegen. Darüber hinaus können Beratungen und regelmäßiges Coaching hilfreich sein.

Fachgebiete: Psychiatrie, Psychologie

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