Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Chemotaxis

1 Definition

Als Chemotaxis wird eine durch Ausschüttung bzw. Bildung von Botenstoffen (Chemokine) hervorgerufene Anlockung von Zellen des Immunsystems (z.B. Leukozyten) an den Ort einer entzündlichen Reaktion bezeichnet.

2 Chemotaktische Botenstoffe

Als Chemokine fungieren unterschiedliche Substanzgruppen. Bekannte chemotaktische Botenstoffe sind:

3 Ablauf der Chemotaxis

Auf Granulozyten und Makrophagen befinden sich spezifische Rezeptoren für chemotaktisch wirksame Substanzen. Setzt ein Chemokin an diese Rezeptoren an, bildet die Immunzelle fußförmige Fortsätze (Pseudopodium), welche als Initiator der amöboiden Zellbewegung dienen. Dadurch nähert sich die Immunzelle dem Ort steigender Chemokinkonzentrationen.

Beschrieben ist auch eine negative Chemotaxis, bei der Zellen des Immunsystems vom Ort des Geschehens entfernt werden.

Fachgebiete: Immunologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

27 Wertungen (3.33 ø)
Teilen

75.398 Aufrufe

DocCheck folgen: