Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Chemotaxis

1 Definition

Als Chemotaxis wird eine durch Ausschüttung bzw. Bildung von Botenstoffen (Chemokine) hervorgerufene Anlockung von Zellen des Immunsystems (z.B. Leukozyten) an den Ort einer entzündlichen Reaktion bezeichnet.

2 Chemotaktische Botenstoffe

Als Chemokine fungieren unterschiedliche Substanzgruppen. Bekannte chemotaktische Botenstoffe sind:

3 Ablauf der Chemotaxis

Auf Granulozyten und Makrophagen befinden sich spezifische Rezeptoren für chemotaktisch wirksame Substanzen. Setzt ein Chemokin an diese Rezeptoren an, bildet die Immunzelle fußförmige Fortsätze (Pseudopodium), welche als Initiator der amöboiden Zellbewegung dienen. Dadurch nähert sich die Immunzelle dem Ort steigender Chemokinkonzentrationen.

Beschrieben ist auch eine negative Chemotaxis, bei der Zellen des Immunsystems vom Ort des Geschehens entfernt werden.

Fachgebiete: Immunologie

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