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Alkalische Leukozytenphosphatase

(Weitergeleitet von ALP)

Synonym: ALP, LAP

1 Definition

Die alkalische Leukozytenphosphatase, kurz ALP, ist ein Enzym, das in reifen, segmentkernigen neutrophilen Granulozyten vorkommt und Phosphatester spaltet. Sein pH-Optimum befindet sich im alkalischen Bereich. Im angloamerikanischen Raum wird auch die Bezeichnung "LAP" (leukocyte alkaline phosphatase) verwendet.

2 Klinische Bedeutung

Die Bedeutung der Bestimmung der alkalischen Leukozytenphosphatase in der klinischen Routine liegt in der Differentialdiagnose der chronischen myeloischen Leukämie (CML) von anderen leukämischen Reaktionen und myeloproliferativen Erkrankungen.

Neben der CML sind die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) und die sideroblastische Anämie die einzigen Erkrankungen aus dem genannten Formenkreis, die ebenfalls mit einer erniedrigten ALP einhergehen. Im Vergleich zur PNH sind die Werte der ALP bei CML jedoch noch stärker erniedrigt. Ist die ALP bei Diagnosestellung der CML noch stark erniedrigt, so kann sie sich bei Remission der CML normalisieren und in der Blastenkrise sogar erhöht sein.

3 Interpretation

Erhöht bei:

Erniedrigt bei

Fachgebiete: Labormedizin

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