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Hämagglutinin

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Definition [bearbeiten]

Als Hämagglutinine bezeichnet man in der Medizin Stoffe, die zur Verklumpung (Agglutination) von Erythrozyten führen (Hämagglutination).

Hintergrund [bearbeiten]

Hämagglutinine kommen als Oberflächenantigene bei einigen Viren vor, zum Beispiel als:

Zu den Hämagglutininen zählen zudem Antikörper gegen Blutgruppen-Eigenschaften.

Bei der Infektion einer Wirtszelle vermitteln Hämagglutinine die Anheftung des Virus an die Zellen und erleichtern sein Eindringen in die Wirtszelle. Bei der Anheftung bindet das Hämagglutininmolekül an große, sialinsäuretragende Glykoproteine auf der Zelloberfläche, die zur Glykokalyx gehören. Das angeheftete Virus wird dann per Endozytose in die Zelle aufgenommen.

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