Zinkprotoporphyrin

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Synonym: ZPP

1 Definition

Zinkprotoporphyrin ist ein Laborparameter, der im Rahmen der Anämiediagnostik zum Nachweis eines Eisendefizits eingesetzt werden kann.

2 Hintergrund

Bei einem Eisenmangel kommt es während der Erythropoese zu einem ersatzweisen Einbau von Zink in den Protoporphyrin-Komplex. Dadurch wird anstelle von Hämoglobin Zinkprotoporphyrin gebildet. Bei einer Eisenmangelanämie kommt es daher zu einem kontinuierlichen Anstieg der Zinkprotoporphyrin-Konzentration in den Erythrozyten.

Zinkprotoporphyrin weist eine stärkere Fluoreszenz auf als Protoporphyrin, das Eisenatome gebunden hat. Diese Eigenschaft ermöglicht die einfache fluorimetrische Messung des Zinkprotoporphyrin-Gehalts im Vollblut, die zur indirekten Quantifizierung eines Eisendefizits genutzt werden kann.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Zinkprotoporphyrin&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Zinkprotoporphyrin

Fachgebiete: Labormedizin

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