Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Zerebrovaskuläre Insuffizienz: Unterschied zwischen den Versionen

(nicht mehr gebräuchliche Begriffe im Rahmen der aktuellen Schlaganfall-Einteilung)
K (Änderungen von F5B567376EA65 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Dr. Josua Decker zurückgesetzt)
 
Zeile 5: Zeile 5:
 
Unter dem Begriff der '''zerebrovaskulären Insuffizienz''' versteht man die Unfähigkeit ([[Insuffizienz]]) hirnverversorgender Gefäße ([[Vas]]), das Gehirn ([[Zerebrum]]) adäquat mit [[Blut]] zu versorgen.
 
Unter dem Begriff der '''zerebrovaskulären Insuffizienz''' versteht man die Unfähigkeit ([[Insuffizienz]]) hirnverversorgender Gefäße ([[Vas]]), das Gehirn ([[Zerebrum]]) adäquat mit [[Blut]] zu versorgen.
  
Im weiteren Sinne subsumiert er auch die reversiblen und irreversiblen Folgezustände einer gefäßbedingten zerebralen ([[passager]]en) Minderdurchblutung, ausgehend von [[rezidivierend]]en bzw. chronischen [[kognitiv]]en Defiziten und [[Schwindel]] bis hin zu akuten neurologischen Ausfallerscheinungen ([[TIA]], [[ischämischer Insult]]).
+
Im weiteren Sinne subsumiert er auch die reversiblen und irreversiblen Folgezustände einer gefäßbedingten zerebralen ([[passager]]en) Minderdurchblutung, ausgehend von [[rezidivierend]]en bzw. chronischen [[kognitiv]]en Defiziten und [[Schwindel]] bis hin zu akuten neurologischen Ausfallerscheinungen ([[TIA]], [[PRIND]], [[PRINS]], [[ischämischer Insult]]).
  
 
==Ätiologie==
 
==Ätiologie==

Aktuelle Version vom 26. August 2019, 15:38 Uhr

Synonym: cerebrovaskuläre Insuffizienz (Abk.: CVI)
Englisch: cerebrovasvcular insufficiency

1 Definition

Unter dem Begriff der zerebrovaskulären Insuffizienz versteht man die Unfähigkeit (Insuffizienz) hirnverversorgender Gefäße (Vas), das Gehirn (Zerebrum) adäquat mit Blut zu versorgen.

Im weiteren Sinne subsumiert er auch die reversiblen und irreversiblen Folgezustände einer gefäßbedingten zerebralen (passageren) Minderdurchblutung, ausgehend von rezidivierenden bzw. chronischen kognitiven Defiziten und Schwindel bis hin zu akuten neurologischen Ausfallerscheinungen (TIA, PRIND, PRINS, ischämischer Insult).

2 Ätiologie

Ursächlich sind stenosierende Angiopathien (meist Arteriosklerose, seltener Vaskulitiden und andere Gefäßerkrankungen) der extra- (insb. Arteria carotis interna)- und/oder intrakraniell gelegenen hirnversorgenden Arterien.

3 Stadieneinteilung

Hinsichtlich der Symptomatik lässt sich die zerebrovaskuläre Insuffizienz in vier Stadien einteilen.

  • Stadium I: Asymptomatische Stenosen
  • Stadium II: Zeitlich begrenzte Ischämien mit reversiblen Symptomen
    • Stadium IIa: TIA (Rückbildung nach einer Stunde)
    • Stadium IIb: Minor Stroke (Rückbildung innerhalb einer Woche)
  • Stadium III: Progrediente Ischämie mit nur teilweise reversiblen Defiziten
  • Stadium IV: Kompletter Infarkt mit bleibenden Ausfällen

siehe auch: Carotisstenose, Zerebralarteriensklerose

Fachgebiete: Neurochirurgie, Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 9. März 2011 um 18:18 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

10 Wertungen (3.3 ø)

65.586 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: