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Zerebrales Blutvolumen: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''zerebrales Blutvolumen''' bezeichnet man die  zum gegebenen Zeitpunkt innerhalb des [[Schädel|Neurocranium]]s befindliche [[Blut]]menge, die der Versorgung des [[Gehirn]]es sowie der [[Hirnhaut|Meningen]] dient.
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Das zerebrale Blutvolumen beträgt physiologisch in Ruhe etwa 100ml und ist direkt abhängig vom [[zerebraler Blutfluss|zerebralen Blutfluss]], sowie indirekt vom [[MAP|mittleren arteriellen Blutdruck]],  vom [[intrakranieller Druck|intrakraniellen Druck]] und vom zerebralen Gefäßwiderstand.
  
*Das '''zerebrale Blutvolumen''' bezeichnet die sich zum gegebenen Zeitpunkt innerhalb der [[Schädel|Neurocranium]]s befindliche [[Blut]]menge, die der Versorgung des [[Gehirn]]es sowie der [[Hirnhaut|Meningen]] dient.
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Eine deutliche Zunahme der Blutmenge im [[Schädel|Hirnschädel]], z.B. durch ein [[Hämatom]] oder eine akute [[Gehirnblutung]], verletzt die [[intrakranieller Druck|Monroe-Kellie-Doktrin]] und verursacht eine unter Umständen lebensbedrohliche Steigerung des [[intrakranieller Druck|intrakraniellen Drucks]] mit [[Hirndruckzeichen]] nach dem Aufbrauchen der noch zur Verfügung stehenden Reserveräume. Hierbei kann es zu der gefürchteten [[Einklemmung]] kommen.
*Es beträgt physiologisch in Ruhe 100ml und ist direkt abhängig von dem [[zerebraler Blutfluss|zerebralen Blutfluss]] sowie indirekt vom [[MAP|mittleren arteriellen Blutdruck]][[intrakranieller Druck|Hirndruck]] und dem zerebralen Gefäßwiderstand.
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*Eine deutliche Zunahme der Blutmenge im [[Schädel|Hirnschädel]], z.B. durch ein [[Hämatom]] oder eine akute [[Gehirnblutung]], verletzt die [[intrakranieller Druck|Monroe-Kellie-Doktrin]] und verursacht eine unter Umständen lebensbedrohliche Steigerung des [[intrakranieller Druck|intrakraniellen Druckes]] mit [[Hirndruckzeichen]]symptomatik nach dem Aufbrauchen der noch zur Verfügung stehenden Reserveräume. Hierbei kann es zu der gefürchteten [[Einklemmung]] kommen.
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Eine unphysiologische Abnahme des zerebralen Blutvolumens führt zu einer Unterversorgung der [[Nervenzelle]]n mit Sauerstoff und Nährstoffen:
 
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* Die kurzfristige Abnahme erzeugt eine [[Synkope]] ( „Es wird schwarz vor den Augen.“ )
*Eine unphysiologische Abnahme der '''zerebralen Blutmenge''' führt zu einer [[Sauerstoff]]- und Nährstoffunterversorgung der [[Nervenzelle]]n.
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* Die langfristige Abnahme verursacht eine [[Azidose|Gewebsazidose]], die bestenfalls in einer lokalen Schädigung mit Herdsymptomatik, schlimmstenfalls nach einer ausgedehnter Schädigung direkt durch Zerstörung wichtiger Zentren oder indirekt durch [[Schwellung]] und Zunahme des [[Hirndruck]]es letal verlaufen kann.
**kurzfristige Abnahme: [[Kollaps]] ( „Es wird schwarz vor den Augen.“ )
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**langfristige Abnahme: [[Azidose|Gewebsazidose]], die bestenfalls in einer lokalen Schädigung mit Herdsymptomatik, schlimmstenfalls nach einer ausgedehnter Schädigung direkt durch Zerstörung wichtiger Zentren oder indirekt durch [[Schwellung]] und Zunahme des [[Hirndruck]]es letal verlaufen kann.
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Version vom 13. Februar 2005, 05:21 Uhr

Synonym: CBV
Englisch: cerebral blood volume

Als zerebrales Blutvolumen bezeichnet man die zum gegebenen Zeitpunkt innerhalb des Neurocraniums befindliche Blutmenge, die der Versorgung des Gehirnes sowie der Meningen dient. Das zerebrale Blutvolumen beträgt physiologisch in Ruhe etwa 100ml und ist direkt abhängig vom zerebralen Blutfluss, sowie indirekt vom mittleren arteriellen Blutdruck, vom intrakraniellen Druck und vom zerebralen Gefäßwiderstand.

Eine deutliche Zunahme der Blutmenge im Hirnschädel, z.B. durch ein Hämatom oder eine akute Gehirnblutung, verletzt die Monroe-Kellie-Doktrin und verursacht eine unter Umständen lebensbedrohliche Steigerung des intrakraniellen Drucks mit Hirndruckzeichen nach dem Aufbrauchen der noch zur Verfügung stehenden Reserveräume. Hierbei kann es zu der gefürchteten Einklemmung kommen.

Eine unphysiologische Abnahme des zerebralen Blutvolumens führt zu einer Unterversorgung der Nervenzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen:

  • Die kurzfristige Abnahme erzeugt eine Synkope ( „Es wird schwarz vor den Augen.“ )
  • Die langfristige Abnahme verursacht eine Gewebsazidose, die bestenfalls in einer lokalen Schädigung mit Herdsymptomatik, schlimmstenfalls nach einer ausgedehnter Schädigung direkt durch Zerstörung wichtiger Zentren oder indirekt durch Schwellung und Zunahme des Hirndruckes letal verlaufen kann.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2007 um 10:33 Uhr bearbeitet.

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