Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Zahnschmelz

Version vom 2. Juni 2018, 07:12 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Substantia adamantina, Enamelum
Englisch: dental enamel

1 Definition

Der Zahnschmelz umgibt als härtestes Gewebe des menschlichen Körpers das Zahnbein (Dentin) und schützt es so vor Abnutzung.

2 Eigenschaften

Im Bereich der Zahnkrone umgibt der Zahnschmelz das Dentin des Zahns. So wird eine Abnutzung des stabilisierenden Zahnbeins verhindert.

Der Zahnschmelz besteht zu cirka 97% aus anorganischen Substanzen (v.a. Kalzium und Phosphat), circa 3 % sind organisch.

Der Schmelz ist aus Schmelzprismen aufgebaut, deren Länge der Schmelzdicke entsprechen. Sie liegen radiär zueinander und werden von Prismenscheiden umgeben. Zwischenprismatischer Schmelz verläuft senkrecht zu den Prismen und stabilisiert das gesamte Konstrukt.

Die Bildung des Schmelzes erfolgt durch die so genannten Enameloblasten, welche dem Zahnschmelz von außen anliegen und bereits nach dem Zahndurchbruch abgekaut werden. Es handelt sich beim Zahnschmelz demzufolge um ein Gewebe, das nicht regenerationsfähig ist.

Ein durch Karies entstandenes Loch im Zahnschmelz kann also nicht vom Zahn selbst verschlossen werden und wird auch zunächst nicht bemerkt, da keine Schmerzen auftreten.

Tags:

Fachgebiete: Zahnmedizin

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

5 Wertungen (3.2 ø)

29.145 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
Sprache:
DocCheck folgen: