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ZNS-Lymphom: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Inzidenz]] ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und beträgt etwa 0,3 pro 100 000 Einwohner. Männer sind zu 50% häufiger betroffen als Frauen. Die Inzidenz dieser Erkrankung steigt, da Immunsuppression ihr Risiko erhöht. Sie ist mit der Zahl der Transplantationen und Manifestation von [[AIDS]] stark gestiegen.  
 
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Die Chemotherapie mit Methotrexat appliziert man intrathekal durch Lumbalpunktion.  
 
Die Chemotherapie mit Methotrexat appliziert man intrathekal durch Lumbalpunktion.  
AIDS-Patienten profitieren nicht von der Chemotherapie. Bei ihnen führt man eine Ganzhirnbestrahlung durch.  
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50% der erkrankten Patienten leben länger als vier Jahre nach Diagnosestellung bei primärem ZNS-Lymphom. Ein Großteil der Patienten unter 60 Jahren kann sogar durch Chemotherapie geheilt werden. 50% der AIDS-Patienten mit primärem ZNS-Lymphom sterben bereits nach 5 Monaten.
 
50% der erkrankten Patienten leben länger als vier Jahre nach Diagnosestellung bei primärem ZNS-Lymphom. Ein Großteil der Patienten unter 60 Jahren kann sogar durch Chemotherapie geheilt werden. 50% der AIDS-Patienten mit primärem ZNS-Lymphom sterben bereits nach 5 Monaten.
 
[[Fachgebiet:Neurologie]]
 
[[Fachgebiet:Neurologie]]

Version vom 26. Januar 2009, 18:23 Uhr

Englisch: central nervous system lymphoma

1 Definition

Man unterteilt ZNS-Lymphome in:

  • primäre Lymphome
  • sekundäre Lymphome

Als primäres ZNS-Lymphom bezeichnet man ein Lymphom, das zuerst im ZNS auftritt. Sekundäre ZNS-Lymphome trifft man in der Neurochirurgie seltener, da Patienten oft zuvor von Onkologen wegen weiteren Lymphomen versorgt werden.

2 Epidemiologie

Inzidenz ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und beträgt etwa 0,3 pro 100 000 Einwohner. Männer sind zu 50% häufiger betroffen als Frauen. Die Inzidenz dieser Erkrankung steigt, da Immunsuppression ihr Risiko erhöht. Sie ist mit der Zahl der Transplantationen und Manifestation von AIDS stark gestiegen. Das primäre ZNS-Lymphom ist der häufigste Tumor bei AIDS-Patienten

3 Äthiologie

Die wichtigsten Risikofaktoren, ein ZNS-Lipom zu entwickeln sind:

4 Klinik

Patienten mit primären ZNS-Lymphom haben oft multifokale, diffus verteilte Raumforderungen. Durch das begleitende Ödem zeigen Patienten eine Symptomatik aus

5 Symptome

Weitere Symptome der Lymphome sind:

Die Hälfte der Patienten entwickeln Hirndruck und die klassische Symptomatik mit Übelkeit und Erbrechen. Wenn Temporallappen betroffen sind, verursachen Lymphome in 30% Krämpfe.

6 Diagnostik

Diagnose eines Primären ZNS-Lymphoms kann nur durch eine stereotaktische Biopsie gesichert werden. Die MRT ist bezüglich der Bildgebung bevorzugt angewendet. Darüberhinaus sollte man diagnostisch veranlassen:

  • HIV-Test
  • Diagnostik des Knochenmarks
  • CT vom Thorax und Abdomen (für den Ausschluss eines systemischen Lymphoms)
  • Untersuchung durch einen Ophthalmologen wegen der möglichen intraokulären Ausbreitung

7 Therapie

Wie bei dem meisten Lymphomen beruht die Therapie auf:

Die Dosis der Bestrahlung ist im Allgemeinen niedriger (40-40 Gy) als die für andere primäre Hirntumoren. Die Chemotherapie mit Methotrexat appliziert man intrathekal durch Lumbalpunktion. AIDS-Patienten profitieren nicht von der Chemotherapie. Bei ihnen führt man eine Hirnbestrahlung durch.

8 Prognose

50% der erkrankten Patienten leben länger als vier Jahre nach Diagnosestellung bei primärem ZNS-Lymphom. Ein Großteil der Patienten unter 60 Jahren kann sogar durch Chemotherapie geheilt werden. 50% der AIDS-Patienten mit primärem ZNS-Lymphom sterben bereits nach 5 Monaten.

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