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Yerkes-Dodson-Gesetz

Version vom 13. Oktober 2018, 23:11 Uhr von Stud. med. Basel Elbatrekhi (Diskussion | Beiträge)

Englisch: Yerkes-Dodson law

Definition

Das Yerkes-Dodson-Gesetz ist der von Robert Yerkes und John Dodson postulierte umgekehrt u-förmige Zusammenhang zwischen Aktivationsniveau und Leistungsfähigkeit. Demnach erreicht die Leistungsfähigkeit bei mittlerem Aktivationsgrad einen Maximalwert, während sie bei hohen und niedrigen Aktivationsgraden gering ist.

Beispiel: Die besten Lernerfolge erreicht man bei mittlerem Aktivationsgrad und ausgeglichene Stimmung, weniger Erfolg hat man sowohl beim Lernen bei einem niedrigen Aktivationsgrad ( wenn man müde/ schläfrig ist), als auch bei einem höheren Aktivationsgrad (wenn man übererregt ist, angespannte Stimmung)

Neueren Forschungsergebnissen zufolge spielt zudem die Art der zu erbringenden Leistung eine Rolle. So liegt das Leistungsmaximum für leichte Aufgaben bei einem höheren Aktivationsniveau, dasjenige für schwere Aufgaben bei einem geringeren Aktivationsniveau.

Zeitbomben tut man am besten bei einem niedrigen Aktivationsgrad entschärfen, Joggen hingegen geht man am besten bei einem höheren Aktivationsgrad.

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Oktober 2018 um 23:11 Uhr bearbeitet.

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