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Wobble-Hypothese: Unterschied zwischen den Versionen

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(kein Unterschied)

Version vom 11. September 2015, 16:31 Uhr

Die Wooble-Hypothese besagt bezüglich der ribosomalen Proteinbiosynthese (Wooble = wackeln), dass zwischen dem Nukleotid im Anticodon an der 1. Position (Wobble-Position) und dem Nukleotid im Codon an der 3. Position, nicht nur bisher übliche Basenpaarungen möglich sind.

Guanosin in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Uracil als auch mit Cytosin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Uracil in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Adenin als auch mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Ausnahme ist hierbei Cytosin in der 1. Anticodon-Position. Es kann nämlich nur mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen.

Diese Seite wurde zuletzt am 11. September 2015 um 13:11 Uhr bearbeitet.

Korrigiert
#4 am 08.03.2021 von Maxx Schuster (Student/in der Humanmedizin)
Die Tabelle ist richtig gehalten, aber die im Text ist ein Fehler drinnen.
#3 am 08.03.2021 von Maxx Schuster (Student/in der Humanmedizin)
Aber oben der text kann da etwas verwirrend sein, das stimmt. Müsste man etwas umformulieren. Es sind die ersten beiden Basen im Codon, welche die Watson-Crick-Basenpaare bilden.
#2 am 08.03.2021 von Maxx Schuster (Student/in der Humanmedizin)
Gast
Die ersten beiden Basen im Anticodon, abgelesen von 5'- in 3'-Richtung, bilden starke Watson-Crick-Basenpaare: Adenin mit Uracil, Guanin mit Cytosin. Sind es nicht die ersten beiden Basen des Codons und die 2. & 3. Base des Anticodons? Die dritte Base im Anticodon, die sogenannte Wobble-Base, kann auch weitere, sog. nicht-kanonische Basenpaarungen eingehen. Dies wird u.a. durch eine Keto-Enol-Tautomerie sowie durch sterische Effekte ermöglicht. Die Namensgebung rührt aus der Tatsache, dass in diesen Fällen der Standard "wackelt". Auch hier die dritte Base des Codons und die 1 des Anticodons?
#1 am 06.03.2021 von Gast (Student/in der Humanmedizin)

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