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Wobble-Hypothese: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Wooble-Hypothese besagt bezüglich der ribosomalen Proteinbiosynthese (Wooble = wackeln), dass zwischen dem Nukleotid im Anticodon an der 1. Position (Wobble-Position) und dem Nukleotid im Codon an der 3. Position, nicht nur bisher übliche Basenpaarungen möglich sind.
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''von englisch: to wobble - wackeln''
  
Guanosin in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Uracil als auch mit Cytosin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Uracil in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Adenin als auch mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Ausnahme ist hierbei Cytosin in der 1. Anticodon-Position. Es kann nämlich nur mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen.
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==Definition==
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Die '''Wobble-Hypothese''' ist eine Erklärung für die Tatsache, dass es statt erwartbarer 61 nur 41 verschiedene [[tRNA]]-Varianten gibt.
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==Hintergrund==
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Bei der ribosomalen [[Proteinbiosynthese]] sind zwischen dem [[Nukleotid]] im [[Anticodon]] an der 1. Position und dem Nukleotid im [[Codon]] an der 3. Position nicht nur übliche Basenpaarungen möglich, weil die beiden anderen Basen des [[Triplett]]s aus ihrer Position "herauswackeln".
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[[Guanosin]] in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit [[Uracil]] als auch mit [[Cytosin]] in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Uracil in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit [[Adenin ]]als auch mit [[Guanin]] in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Ausnahme ist hierbei Cytosin in der 1. Anticodon-Position - es kann nur mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen.
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[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Tag:Hypothese]]
 
[[Tag:Hypothese]]

Version vom 11. September 2015, 17:42 Uhr

von englisch: to wobble - wackeln

1 Definition

Die Wobble-Hypothese ist eine Erklärung für die Tatsache, dass es statt erwartbarer 61 nur 41 verschiedene tRNA-Varianten gibt.

2 Hintergrund

Bei der ribosomalen Proteinbiosynthese sind zwischen dem Nukleotid im Anticodon an der 1. Position und dem Nukleotid im Codon an der 3. Position nicht nur übliche Basenpaarungen möglich, weil die beiden anderen Basen des Tripletts aus ihrer Position "herauswackeln".

Guanosin in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Uracil als auch mit Cytosin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Uracil in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Adenin als auch mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Ausnahme ist hierbei Cytosin in der 1. Anticodon-Position - es kann nur mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen.

Diese Seite wurde zuletzt am 11. September 2015 um 17:42 Uhr bearbeitet.

Korrigiert
#4 am 08.03.2021 von Maxx Schuster (Student/in der Humanmedizin)
Die Tabelle ist richtig gehalten, aber die im Text ist ein Fehler drinnen.
#3 am 08.03.2021 von Maxx Schuster (Student/in der Humanmedizin)
Aber oben der text kann da etwas verwirrend sein, das stimmt. Müsste man etwas umformulieren. Es sind die ersten beiden Basen im Codon, welche die Watson-Crick-Basenpaare bilden.
#2 am 08.03.2021 von Maxx Schuster (Student/in der Humanmedizin)
Gast
Die ersten beiden Basen im Anticodon, abgelesen von 5'- in 3'-Richtung, bilden starke Watson-Crick-Basenpaare: Adenin mit Uracil, Guanin mit Cytosin. Sind es nicht die ersten beiden Basen des Codons und die 2. & 3. Base des Anticodons? Die dritte Base im Anticodon, die sogenannte Wobble-Base, kann auch weitere, sog. nicht-kanonische Basenpaarungen eingehen. Dies wird u.a. durch eine Keto-Enol-Tautomerie sowie durch sterische Effekte ermöglicht. Die Namensgebung rührt aus der Tatsache, dass in diesen Fällen der Standard "wackelt". Auch hier die dritte Base des Codons und die 1 des Anticodons?
#1 am 06.03.2021 von Gast (Student/in der Humanmedizin)

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