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Wirbelkörperfraktur

Version vom 24. Februar 2013, 21:44 Uhr von Peter Heydemann (Diskussion | Beiträge)

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Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch) sind häufig durch starke Gewalteinwirkung (unfallbedingt) verursacht. Durch Osteoporose, Tumorerkrankungen oder rheumatische Erkrankungen in der Knochenstruktur des Wirbelkörpers kommt es spontan zu Einbrüchen.

Wirbelkörperfrakturen mit neurologischen Ausfällen müssen sofort operativ stabilisiert werden und Dekompression der eingeengten Rückenmarks- und Nervenstrukturen.

Wirbelkörperfrakturen ohne neurologische Beeinschränkungen entscheidet der Grad der Instabilität ob eine konservative oder operative Behandlung erfolgen sollte. Mitverletzungen wie Bandscheiben, Kapsel und Bandapparat sind wichtige Kriterien.

Bildgebende Untersuchungsverfahren: Röntgenuntersuchung Computertomographie (CT) Magnetresonanztomographie (MRT)

Osteoporotische Kompressionsfrakturen können in der Regel über einen kleinen Hautschnitt unter Verwendung eines Systems der Wirbelkörperaufrichtung mit anschließender Auffüllung des Defektes durch einen speziellen Knochenzementes stabilisiert werden (Kyphoplastie).

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