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Werther-Effekt

Version vom 10. August 2017, 22:11 Uhr von Aaron Weiß (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Als Werther-Effekt bezeichnet man in der Psychologie, Soziologie und Suizidologie die Annahme, dass eine Erhöhung der Suizidrate während eines gewissen Zeitraumes kausal mit einer vermehrten Berichterstattung über Suizide zusammenhängt. Es wird davon ausgegangen, dass sich bestimmte Populationsgruppen mit den Hauptfiguren der jeweiligen Werke identifizieren und deren Verhalten nachahmen.

Dem Werther-Effekt steht der Papagenoeffekt gegenüber. Dieser sagt aus, dass eine gewisse Berichterstattung über Suizid die Suizidrate senken kann.

2 Beispiele

Der Werther-Effekt wurde bereits vielfach in der Literatur beschrieben, geht jedoch auf Goethes Werk "Die Leiden des jungen Werthers (1774)", zurück. Das derzeit (2017) aktuellste Beispiel ist die Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht", in der der Suizid einer jungen Schülerin thematisiert wird.

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Fachgebiete: Psychologie

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