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Weber-Klassifikation

Version vom 22. Mai 2019, 17:34 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

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nach Wilhelm Weber

1 Definition

Die Weber-Klassifikation ist die im deutschsprachigen Raum gebräuchlichste Klassifikation für Sprunggelenksfrakturen. Diese Frakturen werden deshalb auch als Weber-Frakturen bezeichnet.

2 Klassifikation

Weber teilt Sprunggelenksfrakturen nach Höhe der Fibulafraktur in Bezug zur Syndesmosis tibiofibularis in drei Typen A-C ein.

  • Weber A: Fraktur unterhalb der Syndesmose, Syndesmose intakt
  • Weber B: Fraktur auf Höhe der Syndesmose, Syndesmose intakt oder rupturiert, Membrana interossea meistens intakt
  • Weber C: Fraktur oberhalb der Syndesmose, Syndesmose auf jeden Fall verletzt, Membrana interossea häufig auch rupturiert

Die Maisonneuve-Fraktur wird als Sonderform der Sprunggelenksfraktur auch als Weber C klassifiziert. Zusätzlich kann bei allen Frakturtypen A-C eine Fraktur der hinteren Tibiakante (Volkmann-Dreieck) vorliegen.

3 Bedeutung

Je nach Einstufung einer Sprunggelenksfraktur nach Weber-Klassifikation ergeben sich abgestufte therapeutische Konsequenzen (s. Sprunggelenksfraktur).

Siehe auch: AO-Klassifikation

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