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Wahrnehmung: Unterschied zwischen den Versionen

 
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==Definition==
 
==Definition==
'''Wahrnehmung''' ist der Prozess der Aufnahme, Weiterleitung, Selektion, Interpretation und [[Assoziation]] von [[sensorisch]]en Informationen bzw. [[Reiz]]en.  
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'''Wahrnehmung''' im engeren biologischen Sinn ist der Prozess der Aufnahme und Verarbeitung von [[sensorisch]]en [[Information]]en bzw. [[Reiz]]en durch die [[Sinnesorgan]]e.
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Im erweiterten, physiologischen Sinn umfasst der Begriff '''Wahrnehmung''' zusätzlich die Prozessierung und Interpretation von Sinnesreizen. Gemäß dieser Definition sind Sinnesreize nur dann echte Wahrnehmungen, wenn sie kognitiv verarbeitet werden. Hier überschneidet sich der Wahrnehmungsbegriff mit dem Konstrukt des [[Gefühl]]s.
  
 
==Physiologie==
 
==Physiologie==
Im engeren, physiologischen Sinne ist Wahrnehmung ein biochemischer Ablauf, der es einer Zelle bzw. einem Organismus mit Hilfe von [[Rezeptor]]en bzw.  [[Sinnesorgan]]en ermöglicht, Informationen ([[Reiz]]e) aufzunehmen und zu verarbeiten. Der Mesnch ist unter anderem zu folgenden Wahrnehmungen befähigt:
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Der Mensch ist unter anderem zu folgenden Wahrnehmungen befähigt:
 
* [[Visuelle Wahrnehmung]] ("Sehen")
 
* [[Visuelle Wahrnehmung]] ("Sehen")
 
* [[Auditive Wahrnehmung]] ("Hören")
 
* [[Auditive Wahrnehmung]] ("Hören")
 
* [[Gustatorische Wahrnehmung]] ("Schmecken")
 
* [[Gustatorische Wahrnehmung]] ("Schmecken")
 
* [[Olfaktorische Wahrnehmung]] ("Riechen")
 
* [[Olfaktorische Wahrnehmung]] ("Riechen")
* [[Haptische Wahrnehmung]] ("Fühlen")
 
 
* [[Vestibuläre Wahrnehmung]] ("Gleichgewichtssinn")
 
* [[Vestibuläre Wahrnehmung]] ("Gleichgewichtssinn")
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* [[Sensibilität]] ("Fühlen")
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** [[Protopathische Sensibilität]]
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** [[Epikritische Sensibilität]]
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Im Gegensatz zu den anderen Wahrnehmungen ist die Sensibilität nicht an ein diskretes [[Sinnesorgan]] gebunden, sondern beruht auf einem Netzwerk verschiedener [[Rezeptor]]en und freier Nervenendigungen, die nahezu über den ganzen Körper verteilt sind.
  
 
==Wahrnehmungspsychologie==
 
==Wahrnehmungspsychologie==
Wahrnehmung im psychologischen Sinn ist ein selektiver Prozess, der sich vor allem auf die Informationsmenge richtet, die im Motivationskontext eines Individuums als [[relevant]] betrachtet wird. Aus Sicht der [[Psychologie]] sind also nicht alle Sinnesreize Wahrnehmungen, sondern nur genau jene, welche geistig auch verarbeitet werden.
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Die [[Wahrnehmungspsychologie]] beschäftigt sich mit dem subjektiven Anteil der Wahrnehmung. Wahrnehmung im psychologischen Sinn ist ein selektiver Prozess, der sich vor allem auf die Informationsmenge richtet, die im Motivationskontext eines Individuums als [[relevant]] betrachtet wird.
 
[[Fachgebiet:Physiologie]]
 
[[Fachgebiet:Physiologie]]
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[[Tag:Reiz]]

Aktuelle Version vom 11. März 2018, 00:56 Uhr

Englisch: perception

1 Definition

Wahrnehmung im engeren biologischen Sinn ist der Prozess der Aufnahme und Verarbeitung von sensorischen Informationen bzw. Reizen durch die Sinnesorgane.

Im erweiterten, physiologischen Sinn umfasst der Begriff Wahrnehmung zusätzlich die Prozessierung und Interpretation von Sinnesreizen. Gemäß dieser Definition sind Sinnesreize nur dann echte Wahrnehmungen, wenn sie kognitiv verarbeitet werden. Hier überschneidet sich der Wahrnehmungsbegriff mit dem Konstrukt des Gefühls.

2 Physiologie

Der Mensch ist unter anderem zu folgenden Wahrnehmungen befähigt:

Im Gegensatz zu den anderen Wahrnehmungen ist die Sensibilität nicht an ein diskretes Sinnesorgan gebunden, sondern beruht auf einem Netzwerk verschiedener Rezeptoren und freier Nervenendigungen, die nahezu über den ganzen Körper verteilt sind.

3 Wahrnehmungspsychologie

Die Wahrnehmungspsychologie beschäftigt sich mit dem subjektiven Anteil der Wahrnehmung. Wahrnehmung im psychologischen Sinn ist ein selektiver Prozess, der sich vor allem auf die Informationsmenge richtet, die im Motivationskontext eines Individuums als relevant betrachtet wird.

Tags:

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 24. Oktober 2009 um 17:08 Uhr bearbeitet.

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