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Vorhofthrombus

Version vom 11. Juni 2007, 22:51 Uhr von 84.162.204.117 (Diskussion)

Eine gefürchtete Komplikation des Vorhofflimmerns ist das Auftreten von Vorhofthromben. Wenn sich diese oder Teile davon lösen, können sie zu einem akuten arteriellen Verschluss führen mit der Folge eines - zumeist großen - Hirninsultes, einer akuten Mesenterialarterienembolie oder einer akuten Embolie einer Extremitätenarterie. Vor einer elektrischen Kardioversion sollte ein Vorhofthrombus ausgeschlossen werden. Meist benötigt man dazu ein Transösophageales Echo, da ein "beliebter" Prädilektionsort das Vorhofohr ist, das nur im TEE sicher beurteilt werden kann. Aber manchmal erkennt man auch einen großen Thrombus im TTE. Oft kann man auch so genannte Spontanechos beobachten, die wie Nebelschwaden durch Vorhof und Ventrikel ziehen und ein Warnhinweis für eine vermehrte Koagulationsbereitschaft des Blutes sind. Die Entstehung von Vorhofthromben lässt sich am besten mit Antikoagulantien vom Typ Phenprocoumon oder Warfarin verhindern. ASS in höherer Dosierung wird gelegentlich als - schlechte - Kompromiss-Alternative verwendet, wenn Kontraindikationen für Cumarine vorliegen. Sie sind aber bei weitem nicht so effektiv in der Verhinderung thromboembolischer Komplikationen wie Cumarine. Hier das Bild eines großen Vorhofthrombus, mit Perikarderguss und Spontanechos, die am besten in der Nähe der Mitralklappe zu sehen sind. Es handelt sich um ein transthorakales Echo.

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Fachgebiete: Kardiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 30. Oktober 2019 um 15:16 Uhr bearbeitet.

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