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Viszeromotorisch

Version vom 17. Juni 2016, 13:44 Uhr von Léo Franchetti (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: visceromotorisch, viszeroefferent, visceroefferent, branchiomotorisch

1 Definition

Viszeromotorisch bedeutet "die Bewegungen der unwillkürlichen Muskulatur betreffend" bzw. im engeren Sinn "die Bewegung der Eingeweide betreffend".

Der Begriff wird z.B. dazu benutzt, Nervenfasern bzw. Anteile von Nerven zu klassifizieren, die für die Steuerung der glatten Muskulatur des Darms oder der Gefäßmuskulatur verantwortlich sind.

2 Einteilung

Bei den Hirnnerven unterteilt man weiter folgende Faserqualitäten:

2.1 Allgemein-viszeromotorisch

Darunter versteht man die autonomen Fasern des kranialen Parasympathikus, welche die glatte Muskulatur versorgen und für die sekretorische Innervation der Kopfdrüsen und der Drüsen der Schleimhaut des Verdauungstraktes verantwortlich sind. Diese Fasern findet man bei folgenden Hirnnerven:

2.2 Speziell-viszeromotorisch

Hierzu zählen Fasern, die zu den Teilen der quergestreiften Muskulatur ziehen, die aus den Kiemenbögen hervorgegangen sind (z.B. mimische Muskulatur). Diese Fasern findet man im

siehe auch: viszerosensibel

Fachgebiete: Physiologie, Terminologie

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