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Vaskulitis

Version vom 25. Mai 2006, 16:19 Uhr von 194.117.3.103 (Diskussion)

1 Definition

Unter dem Begriff Vaskulitis werden entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße (Arterien, Arteriolen, Kapillaren, Venolen und Venen) zusammengefasst.

2 Einteilung

Man unterscheidet primäre von sekundären Vaskulitiden.

Primäre Vaskulitiden sind eigenständige Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Diese werden anhand der Größe und Art der befallenen Blutgefäße weiter differenziert (Chapel-Hill-Klassifikation, 1993).

2.1 Primäre Vaskulitiden

Zu den primären Vaskulitiden gehören unter anderem:

Die Endangiitis obliterans, der Morbus Behçet und die isolierte Vaskulitis des ZNS, die ebenfalls zu den primären Vaskulitiden gezählt werden, sind nicht näher klassifiziert.

2.2 Sekundäre Vaskulitiden

Sekundäre Vaskulitiden treten im Rahmen anderer Erkrankungen auf. Sie können insbesondere durch Autoimmunerkrankungen, Medikamente und Infektionen verursacht werden.

3 Ätiologie

Die Ätiologie der Vaskulitiden ist noch unklar (2006). Man schreibt Autoimmunprozessen, insbesondere der Autoimmunreaktion Typ III eine wichtige Rolle zu.

4 Symptome

Da es sich bei den Vaskulitiden um Entzündungen handelt, gehen sie mit recht unspezifischen Krankheitssymptomen und Entzündungszeichen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Nachschweiß, Muskel- und Gelenkschmerzen einher. Entsprechend findet man laborchemisch meist eine Erhöhung des C Proteins, sowie eine Leuko- und Thrombozytose und eine beschleunigte Blutsenkungsgeschwindigkeit.


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