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Vaskulitis

Version vom 3. Mai 2006, 00:24 Uhr von 194.117.3.103 (Diskussion)

Definition: Der Name „Vaskul-itis“ heißt wörtlich übersetzt Gefäss-Entzündung (grichisch). Unter diesem Üeberbegriff der Vaskulitiden werden entzündliche Erkrankungen der Blutgefässe (Arterien, Arteriolen, Kapillaren, Venolen Venen) zusammengefasst.

Einteilung: Man unterscheidet primäre von sekundären Vaskulitiden: Primäre Vaskulitiden sind eigenständige Erkrankungen des rheumatoiden Formenkreises. Diese werden anhand der Größe und Art der befallenen Blutgefässe weiter differenziert (Chapel-Hill-Klassifikation, 1993). Sekundäre Vaskulitiden treten im Rahmen anderer Erkrankungen auf. Sie können insbesondere durch Autoimmunerkrankungen, Medikamente und Infektionen verursacht werden.

Zu den PRIMÄREN VASKULITIDEN gehören die Arteritis temporalis Horton (=Riesenzellarteritis) und das Takayasu-Syndrom, die mit einer Entzündung großer Gefäße einhergehen.Mittelgroße Gefäße sind besonders bei der Panarteritis nodosa (PAN) und dem Kawasaki-Syndrom betroffen. Mit dem Befall kleinerer Gefässe gehen die Purpura Schönlein Henoch, die Wegener Granulomatose, das Churg-Strass Syndrom und die kutane, leukozytoklastische Vaskulitis einher. Die Endangitis obliterans, das Behcet Syndrom und die isolierte Vaskulitis des ZNS, die ebenfalls zu den primären Vaskulitiden gezählt werden, sind nicht näher klassifiziert.

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