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Vaskulitis: Unterschied zwischen den Versionen

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In unseren Vorgarten shteen riesige Kastanienbe4ume . Ich finde es schade die Frucht einfach auf dem Boden vergammeln zu lassen . Also sammel ich seit sie fallen alles auf und habe schon einiges auf dem Balkon deponiert. Nun meine Frage an sie . Gibt es in Gotha eine Anlaufstelle wo ich diese wertvolle Tiernahrung abgeben kann? Ich mf6chte nichts daran verdienen. Es tut mir nur in der Seele weh es zu entsorgen.Mit freundlichen Grfcdfen Uwe Grebhan
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[[Fachgebiet:Innere Medizin]]
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[[Tag:Blutgefäß]]
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[[Tag:Entzündung]]
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Version vom 18. Juni 2012, 00:02 Uhr

1 Definition

Unter dem Begriff Vaskulitis werden entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße (Arterien, Arteriolen, Kapillaren, Venolen und Venen) zusammengefasst.

2 Einteilung

Man unterscheidet primäre von sekundären Vaskulitiden.

Primäre Vaskulitiden sind eigenständige Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Diese werden anhand der Größe und Art der befallenen Blutgefäße weiter differenziert (Chapel-Hill-Klassifikation, 1993).

2.1 Primäre Vaskulitiden

Zu den primären Vaskulitiden gehören unter anderem:

Die Endangiitis obliterans, der Morbus Behçet und die isolierte Vaskulitis des ZNS, die ebenfalls zu den primären Vaskulitiden gezählt werden, sind nicht näher klassifiziert.

Weiterhin wird von einigen Autoren die allergische Vaskulitis zu den primären Formen der Vaskulitis gerechnet.

2.2 Sekundäre Vaskulitiden

Sekundäre Vaskulitiden treten im Rahmen anderer Erkrankungen auf. Sie können insbesondere durch Autoimmunerkrankungen, Medikamente und Infektionen verursacht werden.

3 Epidemiologie

Die häufigste Vaskulitis ist die Arteriitis temporalis mit einer Inzidenz von ca. 30/100.000. Alle anderen Vaskulitiden zusammen haben eine Prävalenz von ca. 20/100.000 und eine Inzidenz von 2-4/100.000.

4 Ätiologie

Die Ätiologie der Vaskulitiden ist noch unklar (2006). Man schreibt Autoimmunprozessen, insbesondere der Autoimmunreaktion Typ III eine wichtige Rolle zu.

5 Symptome

Da es sich bei den Vaskulitiden um Entzündungen handelt, gehen sie mit recht unspezifischen Krankheitssymptomen und Entzündungszeichen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Myalgien und Arthralgien einher.

Entsprechend findet man laborchemisch meist eine Erhöhung des CRP, sowie eine Leukozytose und eine beschleunigte Blutsenkungsgeschwindigkeit. Entsprechend der Lokalisation der betroffenen Gefäße reicht das Symptomspektrum vom Visusverlust (Arteritis temporalis) über Hautnekrosen (Endangiitis obliterans) bishin zur Niereninsuffizienz (Morbus Wegener).


Bilder zu den verschiedenen Manifestationen präsentiert die Johns Hopkins University unter 1.

6 Therapie

Bei sekundären Vaskulitiden müssen die Ursache behandelt bzw. verursachende Medikamente abgesetzt werden. Bei der Therapie der primären Vaskulitiden werden meist Glukokortikoide eingesetzt, um die Entzündungsreaktion im Bereich der Gefäße zu hemmen. Zusätzlich gibt es inzwischen neue Therapieansätze mit Immunmodulatoren (z.B. Blockade von TNF alpha).

7 Weblinks

  1. Bildmaterial zu Vaskulitiden von der Johns Hopkins University
  2. Aktuelles Review zu Vaskulitiden
  3. Übersicht der Rheuma-Liga
  4. www.vaskulitis.org

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