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Vanadium: Unterschied zwischen den Versionen

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Vanadium ist ein [[biologisch]] bedeutsames [[Spurenelement]], das im [[Säugetier]]organismus eine besondere Beziehungen zum [[Fettstoffwechsel]] aufweist. Es kommt in einigen [[Nitrogenase]]-haltigen Bakterienstämmen vor, die zur [[Stickstoff]]-Assimilation befähigt sind. Diese können bei [[Molybdän]]-Mangel Vanadium in ihre Cofaktoren einbauen.
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Vanadium ist ein [[biologisch]] bedeutsames [[Spurenelement]], das im [[Säugetier]]organismus eine besondere Beziehungen zum [[Fettstoffwechsel]] aufweist. Beim Menschen sind Spuren in [[Leber]], [[Milz]], [[Niere]] und [[Schilddrüse]] zu finden, insgesamt ca. 1 mg.
  
 
In höherer [[Konzentration]] sind Vanadiumverbindungen für den [[Mensch]]en stark [[toxisch]]. Eine Dauereinwirkung führt zu [[chronisch]]en [[Vergiftung]]en, hohe Dosen wirken [[Lähmung|lähmend]] auf das [[Atemzentrum]].
 
In höherer [[Konzentration]] sind Vanadiumverbindungen für den [[Mensch]]en stark [[toxisch]]. Eine Dauereinwirkung führt zu [[chronisch]]en [[Vergiftung]]en, hohe Dosen wirken [[Lähmung|lähmend]] auf das [[Atemzentrum]].

Version vom 14. Februar 2017, 04:22 Uhr

chemisches Symbol: V
Synonym: Vanadin

1 Definition

Vanadium ist ein chemisches Element aus der 5. Nebengruppe des Periodensystems (Vanadiumgruppe). Es gehört zu den Schwermetallen und besitzt die Ordnungszahl von 23.

2 Eigenschaften

Vanadium ist ein hellweißes, duktiles, hämmer- und walzbares Metall, das durch ein kubisch-raumzentrierendes Gitter gekennzeichnet ist. Es besitzt eine Atommasse von 50,9414 u.

3 Verwendung

Vanadium wird vor allem als Legierungszusatz (Hochtemperaturlegierungen) in Form von Ferrovanadium für Stähle eingesetzt.

4 Biologische Bedeutung

Es kommt in einigen Nitrogenase-haltigen Bakterienstämmen vor, die zur Stickstoff-Assimilation befähigt sind. Diese können bei Molybdän-Mangel Vanadium in ihre Cofaktoren einbauen. Außerdem enthalten manche Pilze und Meereslebewesen Vanadium.

5 Medizinsche Bedeutung

Vanadium ist ein biologisch bedeutsames Spurenelement, das im Säugetierorganismus eine besondere Beziehungen zum Fettstoffwechsel aufweist. Beim Menschen sind Spuren in Leber, Milz, Niere und Schilddrüse zu finden, insgesamt ca. 1 mg.

In höherer Konzentration sind Vanadiumverbindungen für den Menschen stark toxisch. Eine Dauereinwirkung führt zu chronischen Vergiftungen, hohe Dosen wirken lähmend auf das Atemzentrum.

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Fachgebiete: Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Februar 2017 um 11:50 Uhr bearbeitet.

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