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Van Gieson-Färbung: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 24. Januar 2016, 10:55 Uhr

Synonyme: Gieson-Färbung, Trichromfärbung nach van Gieson
Englisch: Gieson's stain

1 Definition

Die van Gieson-Färbung ist eine in der Histologie häufig verwendete Färbung zur Darstellung von Bindegewebe und Muskulatur. Eine Variante ist die Kombination der van Gieson-Färbung mit der Elastika-Färbung nach Weigert, die man als Elastika-van-Gieson-Färbung (EvG) bezeichnet.

2 Eigenschaften

Bei der van Gieson-Färbung wird zunächst mit Hämatoxylin gefärbt und folgend mit Pikrinsäure-Säurefuchsin (Pikrofuchsin) bzw. Pikrinsäure-Thiazin gegengefärbt.

Die Zellkerne stellen sich bei dieser Färbung schwarzbraun, das Cytoplasma gelb bis hellbraun dar. Durch die Gegenfärbung mit Pikrinsäure-Säurefuchsin werden elastische Fasern und Muskelgewebe gelb und Kollagenfasern rot angefärbt.

Bei der Elastika-van-Gieson-Färbung wird das Gewebe zusätzlich vorher mit einer Resorcin-Fuchsin-Lösung nach Weigert gefärbt.

Fachgebiete: Histologie

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