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Unfruchtbarkeit: Unterschied zwischen den Versionen

(Unfruchtbarkeit bei Männern)
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Die Unfruchtbarkeit bei Männern - auch [[Zeugungsunfähigkeit]] genannt - wurde noch in den neunziger Jahren kaum beachtet. So galt der Mann als fruchtbar, wenn er zum Geschlechtsverkehr fähig war. Heute weiß man, dass in etwa 30-50% der Fälle von ungewollt kinderlos bleibenden Paaren die Störung allein beim Mann liegt.  
 
Die Unfruchtbarkeit bei Männern - auch [[Zeugungsunfähigkeit]] genannt - wurde noch in den neunziger Jahren kaum beachtet. So galt der Mann als fruchtbar, wenn er zum Geschlechtsverkehr fähig war. Heute weiß man, dass in etwa 30-50% der Fälle von ungewollt kinderlos bleibenden Paaren die Störung allein beim Mann liegt.  
  
Zu den möglichen Ursachen zählen neben einer mangelnden [[Spermienproduktion]] und einer zu geringe [[Spermienmotilität]], in 30-40% der vasikuläre Erkrankungen der Hodenvenen ''(z.B Varicocoele testis)''. Meist liegt eine kombinierte Störung, die so genannte [[Oligoasthenoteratozoospermie]] (OAT-Syndrom) vor. Die Unfruchtbarkeit beim Mann ist nicht mit der ''[[Impotenz]]'' zu verwechseln, was im allgemeinen die Unfähigkeit, eine [[Erektion]] zu bekommen beschreibt.
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Zu den möglichen Ursachen zählen neben einer mangelnden [[Spermienproduktion]] und einer zu geringen [[Spermienmotilität]], auch krankhafte Veränderungen des [[Plexus pampiniformis]] ([[Varikozele]]). Meist liegt eine kombinierte Störung, die so genannte [[Oligoasthenoteratozoospermie]] (OAT-Syndrom) vor. Die Unfruchtbarkeit beim Mann ist nicht mit der ''[[Impotenz]]'' zu verwechseln, was im allgemeinen die Unfähigkeit, eine [[Erektion]] zu bekommen, beschreibt.
  
 
==Risikofaktoren==
 
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Die Therapie der Unfruchtbarkeit ist abhängig von der genauen Ursache. Lässt sich die Ursache nicht beseitigen, wird bei bestehendem Kinderwunsch meist der Weg einer [[In-vitro-Fertilisation]] gewählt.
 
Die Therapie der Unfruchtbarkeit ist abhängig von der genauen Ursache. Lässt sich die Ursache nicht beseitigen, wird bei bestehendem Kinderwunsch meist der Weg einer [[In-vitro-Fertilisation]] gewählt.
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==Quellen==
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* Weyerstahl T, Stauber M et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe. 4. vollständig überarbeitete Auflage, 2013. Thieme Verlag. doi:10.1055/b-002-94109
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* Thüroff J et al.: Urologische Differenzialdiagnose. 2. Auflage, 2007. Thieme Verlag. doi:10.1055/b-002-40822
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Reproduktionsmedizin]]
 
[[Fachgebiet:Reproduktionsmedizin]]

Version vom 11. Juni 2018, 13:06 Uhr

Synonyme: Infertilität, Sterilität
Englisch: infertility

1 Definitionen

Unfruchtbarkeit oder Infertilität bezeichnet das Unvermögen, ein Kind zu zeugen bzw. zu empfangen. Sie liegt beim Menschen vor, wenn nach 1 Jahr trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs zu optimalen Zeitpunkten keine Schwangerschaft entsteht.

2 Unfruchtbarkeit bei Frauen

Unfruchtbarkeit bei Frauen wird auch als Empfängnisunfähigkeit bezeichnet. In etwa 40-50% der ungewollt kinderlos bleibenden Paare liegt die Ursache der Unfruchtbarkeit bei der Frau. Die Gründe hierfür können vielfältig sein.

Normalerweise gelangen beim Geschlechtsverkehr die Spermien tief in die Vagina, wandern von dort in den Uterus und erreichen schließlich die Tuba uterina, wo die Befruchtung stattfindet. Danach nistet sich die befruchtete Eizelle in die Uterusschleimhaut ein - die Schwangerschaft beginnt.

Liegt nun eine Störung in einem der genannten Mechanismen vor, so kann dies eine Schwangerschaft verhindern und zu Unfruchtbarkeit führen. In vielen Fällen liegt die Unfruchtbarkeit bei Frauen an einem fehlenden Eisprung.

2.1 Mögliche Ursachen weiblicher Infertilität

3 Unfruchtbarkeit bei Männern

Die Unfruchtbarkeit bei Männern - auch Zeugungsunfähigkeit genannt - wurde noch in den neunziger Jahren kaum beachtet. So galt der Mann als fruchtbar, wenn er zum Geschlechtsverkehr fähig war. Heute weiß man, dass in etwa 30-50% der Fälle von ungewollt kinderlos bleibenden Paaren die Störung allein beim Mann liegt.

Zu den möglichen Ursachen zählen neben einer mangelnden Spermienproduktion und einer zu geringen Spermienmotilität, auch krankhafte Veränderungen des Plexus pampiniformis (Varikozele). Meist liegt eine kombinierte Störung, die so genannte Oligoasthenoteratozoospermie (OAT-Syndrom) vor. Die Unfruchtbarkeit beim Mann ist nicht mit der Impotenz zu verwechseln, was im allgemeinen die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen, beschreibt.

4 Risikofaktoren

Es gibt bestimmte Risikofaktoren, die unabhängig vom Geschlecht Unfruchtbarkeit zur Folge haben können:

5 Therapie

Die Therapie der Unfruchtbarkeit ist abhängig von der genauen Ursache. Lässt sich die Ursache nicht beseitigen, wird bei bestehendem Kinderwunsch meist der Weg einer In-vitro-Fertilisation gewählt.

6 Quellen

  • Weyerstahl T, Stauber M et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe. 4. vollständig überarbeitete Auflage, 2013. Thieme Verlag. doi:10.1055/b-002-94109
  • Thüroff J et al.: Urologische Differenzialdiagnose. 2. Auflage, 2007. Thieme Verlag. doi:10.1055/b-002-40822

Diese Seite wurde zuletzt am 30. März 2021 um 07:44 Uhr bearbeitet.

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