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Undine-Syndrom

Version vom 6. März 2005, 18:40 Uhr von Emrah Hircin (Diskussion | Beiträge)

benannt nach Undine, Nymphe in der germanischen Mythologie
Synonym: Ondine-Syndrom

Das Undine-Syndrom ist eine mit gestörter Atemregulation einhergehende seltene angeborene Erkrankung des ZNS.

Die Chemorezeptoren des Atemzentrums sprechen dabei nicht stark genug auf eine Hyperkapnie und/oder Hypoxie an. Die Atmung ist nicht ausreichend.

Betroffene Kinder müssen in den meisten Fällen kontinuierlich beatmet werden. Die Beatmung kann dabei auch unter häuslichen Bedingungen (Tracheostomie mit Überdruckbeatmung, Zwerchfellschrittmacher) erfolgen.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2005 um 18:40 Uhr bearbeitet.

Danke, der Artikel wurde überarbeitet.
#2 am 23.09.2020 von Bijan Fink (Arzt | Ärztin)
Viele Menschen mit Undine Syndrom können im wachen Zustand spontan atmen, ein normales Leben führen. Nachts allerdings brauchen sie Beatmung und man muss sicherstellen, dass sie am Tage keinesfalls einschlafen. Kinder müssen 24 Stunden überwacht werden. Die Eltern sind geschult und schleppen immer ein Beatmungsgerät mit sich herum.
#1 am 17.08.2020 von Marina Riemer (Biologin)

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