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Ultradünnschnitt: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Der '''Ultradünnschnitt''' ist ein Verfahren, das extrem dünne Scheiben eines histologischen [[Präparat]]s erzeugt, die sich für die [[Transmissionselektronenmikroskopie]] (TEM) eignen.
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Der '''Ultradünnschnitt''' ist ein Verfahren zur Erzeugung extrem dünner Scheiben eines [[Präparat]]s, die sich für die [[Transmissionselektronenmikroskopie]] (TEM) eignen.
  
 
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Selbst einzelne [[Zelle]]n sind meist deutlich zu dick, um sie im [[Elektronenmikroskop]] durchstrahlen zu können. Für diese Technik müssen die Schnitte eines Präparates zwischen 20 und 80 [[nm]] dick sein. Um z.B. eine Zelle der [[mensch]]lichen [[Mundschleimhaut]] durchstrahlen zu können, muss diese in etwa 1.000 Scheiben geschnitten werden.  
 
Selbst einzelne [[Zelle]]n sind meist deutlich zu dick, um sie im [[Elektronenmikroskop]] durchstrahlen zu können. Für diese Technik müssen die Schnitte eines Präparates zwischen 20 und 80 [[nm]] dick sein. Um z.B. eine Zelle der [[mensch]]lichen [[Mundschleimhaut]] durchstrahlen zu können, muss diese in etwa 1.000 Scheiben geschnitten werden.  
 
Eine Alternative zum Ultradünnschnitt ist die [[Gefrierätztechnik]].
 
  
 
==Durchführung==
 
==Durchführung==

Aktuelle Version vom 20. Oktober 2014, 17:17 Uhr

Synonyme: Ultramikrotomie, Ultradünnschnitttechnik

1 Definition

Der Ultradünnschnitt ist ein Verfahren zur Erzeugung extrem dünner Scheiben eines Präparats, die sich für die Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) eignen.

2 Verwendung

Selbst einzelne Zellen sind meist deutlich zu dick, um sie im Elektronenmikroskop durchstrahlen zu können. Für diese Technik müssen die Schnitte eines Präparates zwischen 20 und 80 nm dick sein. Um z.B. eine Zelle der menschlichen Mundschleimhaut durchstrahlen zu können, muss diese in etwa 1.000 Scheiben geschnitten werden.

3 Durchführung

Zuerst wird das Objekt mit verschiedenen Substanzen (Osmiumtetroxid, Formaldehyd oder Glutaraldehyd) fixiert, um die Proteine miteinander zu vernetzen und zu stabilisieren. Dabei sterben die Zellen ab, während ihre natürlichen Strukturen so weit wie möglich erhalten bleiben. Als nächstes wird das Präparat - z.B. in reinem Alkohol oder in Aceton - entwässert und anschließend in festes und elastisches Kunstharz (z.B. Epoxidharz) eingebettet. Nun kann das Objekt mit dem Diamantmesser eines Ultramikrotoms in etwa 50 nm dicke Scheiben geschnitten werden. Die Schnitte gelangen in eine mit Wasser gefüllte Wanne und schwimmen auf der Wasseroberfläche. Von dort werden die Schnitte auf Kupfernetze übertragen. Mit diesem Trägernetz kann das Präparat in den Strahlengang des Elektronenmikroskops platziert werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Oktober 2014 um 11:04 Uhr bearbeitet.

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