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Ubiquitinligase

Version vom 1. September 2016, 09:33 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: E3-Ligase, Ubiquitin-Ligase
Englisch: E3 ligase

1 Definition

E3-Enzyme sind eine Klasse von Enzymen, die während der Ubiquitinierung Ubiquitin auf Zielproteine übertragen. Die agieren in einer Enzymkaskade nach E1- und E2-Enzymen.

2 Biochemie

Ubiquitin wird unter ATP-Verbrauch von E1-Enzymen aktiviert und anschließend auf E2-Enyzme übertragen. E3-Enzyme sorgen zum einen dafür, dass ein mit Ubiquitin beladenes E2-Enzym das richtige Substrat findet und katalysiert anschließend die Bindung von Ubiquitin an das Substrat. Sie bilden dabei eine Isopeptidbindung zwischen dem C-terminalen Glycins des Ubiquitins und einer ε-Aminogruppe eines internen Lysins des Substrats.

E3-Enzyme sind im Vergleich zu den E1- und E2-Enzymen eine sehr große Klasse mit mehreren hundert Vertretern. Sie können in drei Gruppen unterteilt werden, je nachdem, ob sie eine RING- HECT- oder RBR-Domäne besitzen.

3 Quellen

  • Ye et al Building ubiquitin chains: E2 enzymes at work. Nat Rev Mol Cell Biol; 2009
  • Chaugule et al Specificity and disease in the ubiquitin system. Biochem Soc Trans; 2016

Diese Seite wurde zuletzt am 28. August 2019 um 00:19 Uhr bearbeitet.

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