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Tyndall-Phänomen

Version vom 3. August 2019, 12:43 Uhr von Laura Jacobi (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Das Tyndall-Phänomen beschreibt die Trübung des Kammerwassers bei Iritis. Im physikalischen Sinne ist dieses Phänomen definiert als die Streuung von Licht an mikroskopisch kleinen Teilchen.

2 Hintergrund

Das Tyndall-Phänomen kommt durch einen erhöhten Gehalt an Entzündungszellen und Proteinen im Kammerwasser der vorderen Augenkammer zustande und ist auf die entzündlich bedingte Aufhebung der Blut-Kammerwasser-Schranke zurückzuführen. Der Effekt tritt im Rahmen der Spaltlampenuntersuchung auf und wird mit dem Sichtbarwerden von Sonnenstrahlen in einer dunklen, staubigen Scheune verglichen.

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