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Tubulointerstitielle Nephritis

Version vom 31. Januar 2010, 20:16 Uhr von Dr. Benjamin Abels (Diskussion | Beiträge)

von griechisch: nephros - Niere, lateinisch: interstitium - Zwischenraum, -itis - Entzündung
Synonym: tubulointerstitielle Nephritis, interstitielle Nierenentzündung
Englisch: interstitial nephritis

1 Definition

Als interstitielle Nephritis bezeichnet man entzündlich-infiltrative Veränderungen des interstitiellen Nierengewebes (Nierenparenchym).

2 Einteilung

Man unterscheidet folgende Formen der interstitiellen Nephritis:

3 Pathologie

Während bei der akuten Form interstitiell mononukleäre Infiltrate (T-Lymphozyten und Makrophagen) auftreten, sind bei der chronische Form neben mononukleäre Infiltraten auch tubuläre Atrophie und evtl. glomeruläre Veränderungen (Glomerulopathie) vorhanden.

4 Klinik

Bei der interstitielle Nephritis können klinisch Hämaturie und Proteinurie sowie evtl. erhöhte Kreatinin vorliegen, in schweren Fällen kann es zum aktuen Nierenversagen bzw. chronisch zur Niereninsuffizienz kommen. Bei der medikamentös-interstitiellen Nephritis sind evtl. Exanthem, Fieber, Gelenkschmerzen vorhanden, sowie Eosinophilie im Blutbild.

5 Therapie

Primär Ausschaltung der Ursache bzw. der zugrunde liegenden Erkrankung. Ggf. Immunsuppression.

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2019 um 12:56 Uhr bearbeitet.

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