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Tubocurarin: Unterschied zwischen den Versionen

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D-Tubocurarin ist ein [[kompetitiver Antagonist]] des [[Acetylcholin]]s und verdrängt den [[Neurotransmitter]] von den [[nikotinerg]]en [[Acetylcholinrezeptor]]en. Es blockiert den Ionenkanal, ohne selbst eine [[Depolarisation]] auszulösen.  
 
D-Tubocurarin ist ein [[kompetitiver Antagonist]] des [[Acetylcholin]]s und verdrängt den [[Neurotransmitter]] von den [[nikotinerg]]en [[Acetylcholinrezeptor]]en. Es blockiert den Ionenkanal, ohne selbst eine [[Depolarisation]] auszulösen.  
  
Daher bezeichnet man D-Tubocurarin als nicht-depolarisierendes [[Muskelrelaxans]]. Es wurde früher häufig zur Muskelrelaxation während der [[Narkose]] verabreicht, ist aber inzwischen durch andere Substanzen (beispielsweise [[Succinylcholin]]) abgelöst worden.
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Daher bezeichnet man D-Tubocurarin als nicht-depolarisierendes [[Muskelrelaxans]]. Es wurde früher häufig zur Muskelrelaxation während der [[Narkose]] verabreicht, ist aber inzwischen durch andere Substanzen (beispielsweise [[Rocuronium]]) abgelöst worden.
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Toxikologie]]
 
[[Fachgebiet:Toxikologie]]

Aktuelle Version vom 21. Juli 2020, 19:20 Uhr

Synonym: D-Tubocurarin
Englisch: tubocurarine

1 Definition

Tubocurarin ist eine aus Menispermacea (Chondrodendron tomentosum) isolierte Substanz, die Bestandteil der indianischen Pfeilgifte (Curare) ist und parasympatholytisch wirkt.

2 Chemie

Tubocurarin hat die Summenformel C37H41N2O6 und eine molare Masse von 609,73 g/mol.

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3 Medizinische Bedeutung

D-Tubocurarin ist ein kompetitiver Antagonist des Acetylcholins und verdrängt den Neurotransmitter von den nikotinergen Acetylcholinrezeptoren. Es blockiert den Ionenkanal, ohne selbst eine Depolarisation auszulösen.

Daher bezeichnet man D-Tubocurarin als nicht-depolarisierendes Muskelrelaxans. Es wurde früher häufig zur Muskelrelaxation während der Narkose verabreicht, ist aber inzwischen durch andere Substanzen (beispielsweise Rocuronium) abgelöst worden.

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Juli 2020 um 19:20 Uhr bearbeitet.

Gast
Also lässt sich doch d-Tubocurarin bei akuter maligner Hyperthermie einsetzen, oder?
#1 vor 32 Tagen von Gast (Student/in der Humanmedizin)

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