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Triple-X-Syndrom: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Triple-X-Syndrom''' ist die Bezeichnung für eine [[Trisomie]] des [[X-Chromosom]]s im [[Frau|weiblichen]] [[Erbgut]]. Damit gehört die [[Erbkrankheit]] in die Überkategorie der [[Poly-X-Syndrom]]e. Aufgrund der [[Chromosom|chromosomalen]] Begebenheiten können nur [[Frau]]en vom Triple-X-Syndrom betroffen sein.
  
 
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Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Triple-X-Syndroms liegt in einem Bereich von rund 1:1.000 bis 1:800. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. Viele Fälle des Triple-X-Syndroms werden aufgrund ihrer mitunter sehr unauffälligen [[Symptomatik]] gar nicht erste [[Diagnose|diagnostiziert]].  
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Rund 60 – 70 % der Fälle verlaufen beinahe symptomlos. Grundsätzlich sind die betroffenen Frauen verhältnismäßig großwüchsig. In einem Teil der Fälle kommt es zu einer mangelnden [[Hormon]]produktion der [[Ovari]]en, deren Folge eine frühzeitige [[Ovarialinsuffizienz]] ist. Eine frühzeitige [[Pubertät]], sowie eine verfrühte [[Menopause]] sind häufig. Weiter Anzeichen sind:
 
Rund 60 – 70 % der Fälle verlaufen beinahe symptomlos. Grundsätzlich sind die betroffenen Frauen verhältnismäßig großwüchsig. In einem Teil der Fälle kommt es zu einer mangelnden [[Hormon]]produktion der [[Ovari]]en, deren Folge eine frühzeitige [[Ovarialinsuffizienz]] ist. Eine frühzeitige [[Pubertät]], sowie eine verfrühte [[Menopause]] sind häufig. Weiter Anzeichen sind:
 
 
* Störungen der [[Feinmotorik]]
 
* Störungen der [[Feinmotorik]]
 
* [[Lernbehinderung]]  
 
* [[Lernbehinderung]]  

Version vom 29. Januar 2013, 12:44 Uhr

Synonyme: Super-Female-Syndrome, 3-X-Syndrom, Trisomie X, Triplo-X-Syndrome

1 Definition

Triple-X-Syndrom ist die Bezeichnung für eine Trisomie des X-Chromosoms im weiblichen Erbgut. Damit gehört die Erbkrankheit in die Überkategorie der Poly-X-Syndrome. Aufgrund der chromosomalen Begebenheiten können nur Frauen vom Triple-X-Syndrom betroffen sein.

2 Häufigkeit

Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Triple-X-Syndroms liegt in einem Bereich von rund 1:800 bis 1:1.000. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. Viele Fälle des Triple-X-Syndroms werden aufgrund ihrer mitunter sehr unauffälligen Symptomatik gar nicht diagnostiziert.

3 Ursache

Die häufigste Ursache für die Entstehung des Triple-X-Syndroms ist eine Non-Disjunction des jeweiligen X-Chromosoms während der ersten meiotischen Teilung. Folge daraus ist eine Tochterzelle völlig ohne X-Chromosom und eine mit doppeltem X-Chromosomensatz. Die Befruchtung letzterer Zelle mit einer Keimzelle, die ein weiteres X-Chromosom enthält, führt schlussendlich zum Triple-X-Syndrom.

4 Symptome

Rund 60 – 70 % der Fälle verlaufen beinahe symptomlos. Grundsätzlich sind die betroffenen Frauen verhältnismäßig großwüchsig. In einem Teil der Fälle kommt es zu einer mangelnden Hormonproduktion der Ovarien, deren Folge eine frühzeitige Ovarialinsuffizienz ist. Eine frühzeitige Pubertät, sowie eine verfrühte Menopause sind häufig. Weiter Anzeichen sind:

5 Therapie

Symptomatische Behandlung.

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