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Treponema-pallidum-Partikel-Agglutination: Unterschied zwischen den Versionen

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Zur Test-Durchführung wird das Patientenserum mit einem Absorptionsmedium verdünnt. Daraufhin wird es mittels [[Pipette]] in die Vertiefungen einer [[Mikrotiterplatte]] gegeben. In eine Reihe werden nun zum Serum "sensibilisierte", d.h. mit [[Antigen]]en gegen Treponema pallidum beladene [[Gelatine]]partikel zugegeben, in eine weitere Reihe "nicht-sensibilisierte" Gelatinepartikel, die frei von Treponema-Antigenen sind.
 
Zur Test-Durchführung wird das Patientenserum mit einem Absorptionsmedium verdünnt. Daraufhin wird es mittels [[Pipette]] in die Vertiefungen einer [[Mikrotiterplatte]] gegeben. In eine Reihe werden nun zum Serum "sensibilisierte", d.h. mit [[Antigen]]en gegen Treponema pallidum beladene [[Gelatine]]partikel zugegeben, in eine weitere Reihe "nicht-sensibilisierte" Gelatinepartikel, die frei von Treponema-Antigenen sind.
  
Wenn der Patient mit Treponema pallidum infiziert ist, sind in seinem Serum Antikörper vorhanden, die mit den Antigenen der "senisbilisierten" Gelatinepartikel reagieren. Dies sieht man mit dem bloßen Auge in Form einer Verklumpung der Partikel, d.h. einer [[Agglutination]].
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Wenn der Patient mit Treponema pallidum infiziert ist, sind in seinem Serum Antikörper vorhanden, die mit den Antigenen der "sensibilisierten" Gelatinepartikel reagieren. Dies sieht man mit dem bloßen Auge in Form einer Verklumpung der Partikel, d.h. einer [[Agglutination]].
  
 
Ist der Patienten gesund und sein Blut frei von Antikörpern gegen Treponema pallidum (sprich, er hat kein Bakterien-Antigen im Blut), so kommt es nicht zu einer Verklumpung, statt dessen setzen sich die Partikel einfach als Sediment am Grund ab.
 
Ist der Patienten gesund und sein Blut frei von Antikörpern gegen Treponema pallidum (sprich, er hat kein Bakterien-Antigen im Blut), so kommt es nicht zu einer Verklumpung, statt dessen setzen sich die Partikel einfach als Sediment am Grund ab.

Version vom 16. Juni 2007, 12:10 Uhr

Synonyme: TPPA, TPPA-Test
Englisch: Treponema pallidum particle agglutination

1 Definition

Die Treponema-pallidum-Partikel-Agglutination, kurz TPPA ist ein mikrobiologischer Schnelltest zum Screening von Antikörpern gegen Treponema pallidum, den Erreger der Syphilis, im menschlichen Blut.

Da nicht das Bakterium selbst, sondern die Antiköper gegen Treponema pallidum im Blutserum nachgewiesen werden, spricht man von einem indirekten Erreger-Nachweis.

2 Prinzip und Durchführung

Das Prinzips des Tests ist das gleiche, wie das des TPHA-Tests, nur dass statt Erythrozyten Gelatinepartikel verwendet werden.

Zur Test-Durchführung wird das Patientenserum mit einem Absorptionsmedium verdünnt. Daraufhin wird es mittels Pipette in die Vertiefungen einer Mikrotiterplatte gegeben. In eine Reihe werden nun zum Serum "sensibilisierte", d.h. mit Antigenen gegen Treponema pallidum beladene Gelatinepartikel zugegeben, in eine weitere Reihe "nicht-sensibilisierte" Gelatinepartikel, die frei von Treponema-Antigenen sind.

Wenn der Patient mit Treponema pallidum infiziert ist, sind in seinem Serum Antikörper vorhanden, die mit den Antigenen der "sensibilisierten" Gelatinepartikel reagieren. Dies sieht man mit dem bloßen Auge in Form einer Verklumpung der Partikel, d.h. einer Agglutination.

Ist der Patienten gesund und sein Blut frei von Antikörpern gegen Treponema pallidum (sprich, er hat kein Bakterien-Antigen im Blut), so kommt es nicht zu einer Verklumpung, statt dessen setzen sich die Partikel einfach als Sediment am Grund ab.

Wenn der TPPA-Screnning-Test positiv ist, führt man als nächsten Schritt einen FTA-Abs-Test durch.

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