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Transferrin-Rezeptor: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Transferrin-Rezeptoren''' sind [[dimer]]e Rezeptoren aus zwei identischen Proteinuntereinheiten mit einem [[Molekulargewicht]] von je etwa 95.000 [[Dalton]]. Sie sind beim Menschen auf allen teilungsfähigen Körperzellen zu finden.  
 
'''Transferrin-Rezeptoren''' sind [[dimer]]e Rezeptoren aus zwei identischen Proteinuntereinheiten mit einem [[Molekulargewicht]] von je etwa 95.000 [[Dalton]]. Sie sind beim Menschen auf allen teilungsfähigen Körperzellen zu finden.  
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Transferrin-Rezeptoren kommen auch in geringer Menge im Blut vor (sog. [[löslicher Transferrin-Rezeptor]] - sTfR) und dienen als zusätzlicher Parameter bei der Labordiagnostik des Eisenstoffwechsels.
 
Transferrin-Rezeptoren kommen auch in geringer Menge im Blut vor (sog. [[löslicher Transferrin-Rezeptor]] - sTfR) und dienen als zusätzlicher Parameter bei der Labordiagnostik des Eisenstoffwechsels.
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[[Fachgebiet:Biochemie]]

Version vom 18. Mai 2007, 16:42 Uhr

Abkürzung: TfR
Englisch: transferrin receptor

1 Definition

Transferrin-Rezeptoren sind dimere Rezeptoren aus zwei identischen Proteinuntereinheiten mit einem Molekulargewicht von je etwa 95.000 Dalton. Sie sind beim Menschen auf allen teilungsfähigen Körperzellen zu finden.

2 Einteilung

Es sind bislang zwei Formen von Transferrin-Rezeptoren bekannt:

  • Transferrin-Rezeptor 1 (TfR1): Er wird in allen Körperzellen exprimiert.
  • Transferrin-Rezeptor 2 (TfR2): Er wird hauptsächlich in der Leber gebildet.

3 Physiologie

Die Aufgabe der Transferrin-Rezeptoren ist die aktive Aufnahme von Transferrin (und damit Eisen) in die Zelle. Der Rezeptor bildet mit 2 Transferrin-Molekülen einen Komplex (2Tf:2TfR), der von der Zelle via Endozytose aufgenommen wird. Unter bestimmten Bedingungen gruppieren sich Transferrin-Rezeptoren zu rosetten-ähnlichen Gebilden, die aus jeweils 9 Rezeptoren bestehen.

Die Expression von TfR ist abhängig vom intrazellulären Eisengehalt und vom Zellwachstum. Bei intrazellulärem Eisenmangel und gesteigerter Zellproliferation erhöht sich die Rezeptorendichte auf der Zellmembran; Ein erhöhtes Eisenangebot führt zur Downregulation der Rezeptorendichte. Ein sogenanntes Iron Responsiv Element reguliert dabei vermutlich die Expression des Rezeptors auf DNA-Ebene.

Transferrin-Rezeptoren kommen auch in geringer Menge im Blut vor (sog. löslicher Transferrin-Rezeptor - sTfR) und dienen als zusätzlicher Parameter bei der Labordiagnostik des Eisenstoffwechsels.

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Juli 2019 um 16:13 Uhr bearbeitet.

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