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Tranexamsäure: Unterschied zwischen den Versionen

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Tranexamsäure hemmt die Wirkung von [[Plasmin]] und somit die Fibrinolyse (Blutgerinnselauflösung).
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Tranexamsäure hemmt die Wirkung von [[Plasmin]], indem es seine [[Synthese]] blockiert. Somit kann die Fibrinolyse ([[Blutgerinnsel]]auflösung) [[Pharmakologie|pharmakologisch]] unterdrückt und das Blutungsrisiko nachhaltig gesenkt werden.
  
 
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Tranexamsäure wird zur Therapie und Prophylaxe von [[Blutung]]en, aufgrund einer [[Hyperfibrinolyse]], aber auch als [[Antidot]] bei Blutungen während einer [[fibrinolytisch]]en Therapie (z.B. [[Lyse]]) verwendet. In der [[Geburtshilfe]] wird es unter anderem benutzt, um die [[Gerinnung]] von [[postpartal]]en Blutungen zu fördern.
 
Tranexamsäure wird zur Therapie und Prophylaxe von [[Blutung]]en, aufgrund einer [[Hyperfibrinolyse]], aber auch als [[Antidot]] bei Blutungen während einer [[fibrinolytisch]]en Therapie (z.B. [[Lyse]]) verwendet. In der [[Geburtshilfe]] wird es unter anderem benutzt, um die [[Gerinnung]] von [[postpartal]]en Blutungen zu fördern.

Version vom 28. Juli 2014, 09:25 Uhr

Handelsname: Cyklokapron®
Synonym: trans-4-(Aminomethyl)cyclohexan-1-carbonsäure

1 Definition

Die Tranexamsäure ist eine als Arzneistoff verwendete Verbindung mit hemmender Wirkung auf die Fibrinolyse. Sie wird der Wirkstoffgruppe der Fibrinolysehemmer zugeordnet und findet u. a. im Rahmen zahnärztlicher Eingriffe als Blutungsprophylaxe Anwendung.

2 Chemie

Das aromatische Molekül besitzt die Summenformel:

  • C8H15NO2

Bei Zimmertemperatur liegt die Tranexamsäure als beiger Feststoff vor. Die Löslichkeit in Wasser ist sehr gut, während sich die Verbindung in Ethanol kaum löst. Strukturell besteht eine große Ähnlichkeit zur Aminosäure Lysin. Es handelt sich um eine Aminocarbonsäure.

3 Wirkung

Tranexamsäure hemmt die Wirkung von Plasmin, indem es seine Synthese blockiert. Somit kann die Fibrinolyse (Blutgerinnselauflösung) pharmakologisch unterdrückt und das Blutungsrisiko nachhaltig gesenkt werden.

4 Indikation

Tranexamsäure wird zur Therapie und Prophylaxe von Blutungen, aufgrund einer Hyperfibrinolyse, aber auch als Antidot bei Blutungen während einer fibrinolytischen Therapie (z.B. Lyse) verwendet. In der Geburtshilfe wird es unter anderem benutzt, um die Gerinnung von postpartalen Blutungen zu fördern.

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