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Tränenwegstenose: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Tränenwegstenose kann angeboren oder erworben sein. Angeborene Stenosen der Tränenwege liegen meist einer Persistenz der [[Hasner-Klappe]] ([[Plica lacrimalis]]) zugrunde. Diese Membran behindert das Abfließen der Tränenflüssigkeit in Richtung Nase. Die erworbene Tränenwegstenose ist in der Regel die Folge einer [[Dakryozystitis]]. Sie tritt häufig bei Neugeborenen und Säuglingen auf ([[Dacryocystitis neonatorum]]).
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Eine Tränenwegstenose kann angeboren oder erworben sein. Angeborenen Stenosen der Tränenwege liegt meist eine Persistenz der [[Hasner-Klappe]] (Plica lacrimalis) zugrunde. Diese Membran behindert das Abfließen der Tränenflüssigkeit in Richtung Nase. Die erworbene Tränenwegstenose ist in der Regel die Folge einer [[Dakryozystitis]]. Sie tritt häufig bei Neugeborenen und Säuglingen auf ([[Dacryocystitis neonatorum]]).
  
 
==Symptome==
 
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Aktuelle Version vom 5. September 2018, 15:24 Uhr

Synonym: Dakroystenose

1 Definition

Unter einer Tränenwegstenose versteht man eine Verengung (Stenose) der ableitenden Tränenwege. Ihre maximale Ausprägung ist der Tränenwegsverschluss.

2 Ätiologie

Eine Tränenwegstenose kann angeboren oder erworben sein. Angeborenen Stenosen der Tränenwege liegt meist eine Persistenz der Hasner-Klappe (Plica lacrimalis) zugrunde. Diese Membran behindert das Abfließen der Tränenflüssigkeit in Richtung Nase. Die erworbene Tränenwegstenose ist in der Regel die Folge einer Dakryozystitis. Sie tritt häufig bei Neugeborenen und Säuglingen auf (Dacryocystitis neonatorum).

3 Symptome

Häufig tritt eine äußerlich sichtbare Erhebung unterhalb des inneren Lidwinkels auf, die je nach Dauer und Intensität des Verschlusses zunehmend anschwellen kann.

4 Therapie

Der erste Ansatz besteht darin, durch punktuellen Druck von außen den Verschluss zu beseitigen. Verläuft dies erfolglos, muss eine Sondierung (Bowman-Sonde) zum Einsatz kommen. Die Mikro-Sonde wird dabei in den Tränenkanal eingeführt und erweitert die Tränenwege. Dies geschieht gewöhnlich unter Lokalanästhesie mit Augentropfen.

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