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Tonschwellenaudiogramm

Version vom 27. April 2004, 00:21 Uhr von Nils Nicolay (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Reintonaudiogramm, Tonaudiogramm, Audiogramm

Das Tonschwellenaudiogramm dient zur Überprüfung des Gehörs mittels eines Audiometers. Es ist ein subjektives Verfahren, bei dem es auf die Mitarbeit des Patienten ankommt.

Im Tonschwellenaudiogramm wird die Übertragung von Schall auf das Innenohr geprüft. Man unterscheidet die Luftleitungs- von der Knochenleitungskurve. Letztere misst die Innenohrleistung, u.a. die der Haarzellen, die sich im Corti-Organ befinden.

Gemessen wird mit reinen Sinustönen, die über die Frequenzen 125 Hz bis in der Regel 10 kHz gemessen werden. Die Lautstärke wird dabei jeweils von 0 dB bis zu 120 dB variiert.

Die Luftleitungskurve überprüft die Schallleitungsschwerhörigkeit, die in der Regel im Mittelohr entsteht. Die Knochenleitungskurve überprüft die Innenohrhörleistung. Wichtig ist eine gute Abdämmung gegen Umweltschall (Lärm, Gebäudeschall).

Das Gegenohr wird bei Unterschieden im Hörvermögen zwischen beiden Seiten mit Rauschen vertäubt.

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Januar 2016 um 13:07 Uhr bearbeitet.

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