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Tonizität: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Tonizität''' ist ein Maß für den [[Gradient]]en des [[osmotischer Druck|osmotischen Drucks]] von zwei Lösungen, die durch eine [[semipermeabel|semipermeable]] [[Zellmembran]] voneinander getrennt sind. Sie bezieht sich auf einen bestimmten Zelltyp.
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Die '''Tonizität''' ist ein dimensionsloses Maß für den Unterschied des [[osmotischer Druck|osmotischen Drucks]] von zwei Lösungen, die durch eine [[semipermeabel|semipermeable]] [[Zellmembran]] voneinander getrennt sind. Sie bezieht sich auf einen bestimmten Zelltyp.
  
 
==Hintergrund==
 
==Hintergrund==

Version vom 12. Dezember 2017, 18:45 Uhr

von altgriechisch τόνος ("tónos") - Spannung, Anspannung
Synonyme: osmotischer Gradient, effektive Osmolarität
Englisch: tonicity

1 Definition

Die Tonizität ist ein dimensionsloses Maß für den Unterschied des osmotischen Drucks von zwei Lösungen, die durch eine semipermeable Zellmembran voneinander getrennt sind. Sie bezieht sich auf einen bestimmten Zelltyp.

2 Hintergrund

Die Tonizität wird nur durch gelöste Stoffe hervorgerufen, welche nicht durch die Membran treten können. Gelöste Stoffe, die sich frei durch die Membran bewegen können, beeinflussen die Tonizität nicht.

3 Einteilung

Der osmotische Druck einer Zelle kann im Vergleich zu ihrem Umgebungsmedium niedriger, höher oder gleich sein. Entsprechend unterscheidet man:

  • Hypotonizität: Der osmotische Druck außerhalb der Zelle ist niedriger. Die extrazelluläre Flüssigkeit enthält weniger gelöste Teilchen, wodurch sie hypoton ist. In der Folge kommt es zu einem Influx von Wasser in die Zelle, um das Druckgefälle auszugleichen. Die Zelle schwillt an.
  • Hypertonizität: Der osmotische Druck außerhalb der Zelle ist höher. Die extrazelluläre Flüssigkeit enthält mehr gelöste Teilchen, wodurch sie hyperton ist. In der Folge kommt es zu einem Efflux von Wasser aus der Zelle, um das Druckgefälle auszugleichen. Die Zelle schrumpft.
  • Isotonizität: Der osmotische Druck außerhalb der Zelle entspricht dem Druck in der Zelle. Wasser wechselt im selben Umfang in die Zelle wie aus ihr heraus. Das Zellvolumen bleibt unverändert.

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Dezember 2017 um 18:45 Uhr bearbeitet.

Unter "Hintergrund" ja schon gesagt, dass es sich dabei um gelöste Teilchen handeln muss, die nicht membrangängig sind. Ich hab es trotzdem mal präzisiert.
#2 am 10.04.2018 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
"Der osmotische Druck außerhalb der Zelle ist niedriger. Die extrazelluläre Flüssigkeit enthält weniger gelöste Teilchen, wodurch sie hypoton ist." Müsste es nicht heißen "...enthält weniger OSMOTISCH WIRKSAME gelöste Teilchen..." , da man es nur so von der Hypoosmolarität abheben kann bzw. um den Unterschied zwischen Isoton und isoosmolar hervorzuheben?!
#1 am 09.04.2018 von Fabian Hof (Student/in (andere Fächer))

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