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Tirofiban: Unterschied zwischen den Versionen

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Tirofiban kommt in der [[Therapie]] des [[akutes Koronarsyndrom|akuten Koronarsyndroms]] zusammen mit [[Acetylsalicylsäure]] oder [[Heparin]] zum Einsatz. Die [[instabile Angina pectoris]] wird mit Tirofiban behandelt. Auch ein [[Nicht-ST-Hebungsinfarkt]] ([[NSTEMI]]) beinhaltet in der [[medikament]]ösen Therapie den [[Wirkstoff]] Tirofiban.  
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Tirofiban kommt in der [[Therapie]] des [[akutes Koronarsyndrom|akuten Koronarsyndroms]] zusammen mit [[Acetylsalicylsäure]] oder [[Heparin]] zum Einsatz.
  
 
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==Wirkmechanismus==
Tirofiban hemmt [[reversibel]] den Glykoprotein-IIb/IIIa-Komplex, so dass diese keine [[Thrombozyt]]en mehr aktivieren können. Auf diese Weise bleibt eine [[Blutgerinnsel]]-Bildung aus.
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Durch die [[reversibel|reversible]] Hemmung des Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptors wird die [[Fibrinogen|fibrinogenvermittelte]] Thrombozytenvernetzung (Thrombozytenaggregation) verhindert.
  
 
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* bestehende Thromozytopenie
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* bestehende [[Thrombozytopenie]]
 
* [[Gerinnungsstörung]]en
 
* [[Gerinnungsstörung]]en
* schlecht einstellbare Hypertension
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* schlecht einstellbare [[Hypertonie]]
* bestehendes Risiko eines [[Schlaganfall]]s
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* erhöhtes [[Schlaganfall]]risiko
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Tirofiban wurde abgeleitet von einer Substanz aus dem [[Schlangengift]] der [[Sandrasselotter]] (Echis carinatus).
 
[[Fachgebiet:Arzneimittel]]
 
[[Fachgebiet:Arzneimittel]]
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[[Tag:Thrombozytenaggregationshemmer]]
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[[Tag:Tirofiban]]

Aktuelle Version vom 21. Mai 2014, 14:47 Uhr

Handelsnamen: Aggrastat

1 Definition

Tirofiban ist ein Thrombozytenaggregationshemmer, der in der Behandlung des akuten Myokardinfarktes und der instabilen Angina pectoris eingesetzt wird.

2 Indikationen

Tirofiban kommt in der Therapie des akuten Koronarsyndroms zusammen mit Acetylsalicylsäure oder Heparin zum Einsatz.

3 Allgemeines

Tirofiban ist ein nicht-peptidischer Antagonist des Glykoprotein-IIb/IIIa-Komplexes. Es wird nur intravenös verabreicht. Der Arzneistoff liegt im Blut zu 65 % an Plasmaproteine gebunden vor. Die Halbwertszeit beträgt ungefähr zwei Stunden.

4 Wirkmechanismus

Durch die reversible Hemmung des Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptors wird die fibrinogenvermittelte Thrombozytenvernetzung (Thrombozytenaggregation) verhindert.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Aufgrund einer Hemmung der Blutgerinnung können insbesondere Blutungsneigungen beobachtet werden. Weitere Nebenwirkungen sind:

6 Kontraindikationen

7 Ursprung

Tirofiban wurde abgeleitet von einer Substanz aus dem Schlangengift der Sandrasselotter (Echis carinatus).

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