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Tinea pedis: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei umschriebenem Befall lokale Therapie mit Cremes, Salben oder Lösungen, die [[Antimykotikum|Antimykotika]] enthalten. Bei einem großflächigen Befall oder Therapieresistenz kommen auch systemische Antimykotika in Frage.
 
Bei umschriebenem Befall lokale Therapie mit Cremes, Salben oder Lösungen, die [[Antimykotikum|Antimykotika]] enthalten. Bei einem großflächigen Befall oder Therapieresistenz kommen auch systemische Antimykotika in Frage.
 
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[http://www.fusspilz-infos.de Fusspilz-Infos.de]
 
 
[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]
 
[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]
 
[[Fachgebiet:Dermatologie]]
 
[[Fachgebiet:Dermatologie]]

Version vom 9. Februar 2015, 10:08 Uhr

Synonyme: Fußpilz, Fußmykose
Englisch: athlete's foot

1 Definition

Die Tinea pedis ist eine Pilzerkrankung der Haut, die am Fuß lokalisiert ist. Der Fußpilz ist die häufigste Mykose des Menschen.

2 Ursachen

Die Tinea pedis bevorzugt die Zehenzwischenräume (Interdigitalräume), da hier Haut auf Haut liegt und sich leicht feuchte Kammern bilden. Die aufgestaute Feuchtigkeit führt zu einer Mazeration der Haut, die das Wachstum der Pilze begünstigt. Ein zusätzlicher ätiologischer Faktor ist die im Vergleich zu anderen Körperpartien geringere Durchblutung des Vorfußes, die die lokale Abwehrbereitschaft der Haut vermindert. Die typische Prädilektionsstelle ist der Zwischenraum zwischen dem 4ten und 5ten Zeh.

3 Erreger

Dermatophyten (z.B. Trichophyton rubrum)

4 Infektion

Kontaktinfektion über infizierte Hautschuppen.

5 Risikofaktoren

Die Entwicklung einer Tinea pedis wird durch eine schlechte Durchblutung des Fußes gefördert. Typische Risikofaktoren sind daher:

6 Prophylaxe

Vor einer Infektion mit Dermatophyten kann man sich kaum schützen, da sie in von Menschen genutzten Einrichtungen ubiquitär vorkommen. Das Tragen von Badelatschen reduziert jedoch den Kontakt mit infizierten Hautschuppen.

Die Entwicklung einer Tinea pedis und die Reinfektion mit Dermatophyten kann man durch einfache Prophylaxe-Maßnahmen vermeiden:

  • Wahl geeigneter Strümpfe, die Hautfeuchtigkeit aufnehmen können (z.B. Baumwolle)
  • Waschen der Strümpfe bei ausreichender Temperatur (min. 60° C)
  • Desinfektion von Schuhen und Strümpfen
  • Schuhe aus Materialien, die die Abgabe von Feuchtigkeit nach außen erlauben
  • Häufigeres Wechseln von Schuhen
  • Sorgfältige Trocknung der Zehenzwischenräume nach dem Baden oder Duschen
  • Barfuß gehen, wenn möglich

7 Symptome

8 Therapie

Bei umschriebenem Befall lokale Therapie mit Cremes, Salben oder Lösungen, die Antimykotika enthalten. Bei einem großflächigen Befall oder Therapieresistenz kommen auch systemische Antimykotika in Frage.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Februar 2019 um 15:19 Uhr bearbeitet.

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