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Thrombozytose

Version vom 13. Januar 2014, 13:49 Uhr von Dr. med. Norbert Ostendorf (Diskussion | Beiträge)

Englisch: thrombocytosis

1 Definition

Eine Thrombozytose ist ein vorübergehender Anstieg der Thrombozytenzahl im Blut auf über 500.000/µl.

2 Beschreibung

Eine solche Erhöhung der Thrombozytenzahl kann als reaktive Blutbildveränderung im Rahmen einer Erkrankung im blutbildenden System, bei Splenektomie, großen Blutverlusten z.B. nach Operationen, Infektionen oder auch Tumorerkrankungen vorkommen.

Davon zu unterscheiden ist die Thrombozytose in Folge einer myeloproliferativen Erkrankung, bei der eine gesteigerte Zellproliferation vorliegt.

Abzugrenzen von der Thrombozytose ist die Thrombozythämie, bei der es zu einer bleibenden Vermehrung der Blutplättchen kommt. Ein Beispiel dafür ist die essentielle Thrombozythämie (ET).

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