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Thrombozytopenie

Version vom 8. Oktober 2009, 12:06 Uhr von Georg Graf von Westphalen (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Thrombopenie
Englisch: thrombocytopenia

1 Definition

Unter einer Thrombozytopenie versteht man eine verminderte Anzahl (<150.000/µl) von Butplättchen (Thrombozyten) im Blut.

Das Gegenteil der Thrombozytopenie ist die Thrombozytose.

2 Ursachen

Für Thrombozytopenien gibt es ein sehr weites Ursachenspektrum:

3 Symptome

Mäßig erniedrigte Thrombozytenzahlen werden vom menschlichen Organismus ohne relevante klinische Ausfallserscheinungen toleriert. Bei den betroffenen Patienten kann es jedoch häufiger zu kleineren Hämatomen ("Blaue Flecken"), Nasen- oder Zahnfleischbluten kommen. Die Blutungszeit ist in der Regel über den Normwert verlängert.

Erst bei Thrombozytenzahlen unter 30.000/µl kommt es zu einer manifesten hämorrhagischen Diathese mit Petechien, Hämatomen und Schleimhautblutungen.

Die partielle Thromboplastinzeit (PTT) ist bei einer Thrombozytopenie nicht verändert.

4 Therapie

Die Therapien der Thrombozytopenie richtet sich nach der auslösenden Ursache. Bei einer lebensbedrohenden Verminderung der Thrombozyten können Thrombozytenkonzentrate infundiert werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Oktober 2018 um 18:17 Uhr bearbeitet.

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