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Tabakrauchen: Unterschied zwischen den Versionen

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Getrocknete Tabackblätter werden nach verschiedener Verarbeitungsweise verbrannt. Der dabei entstehende Rauch wird inhaliert. Diesen Vorgang bezeichnet man als ''Tabakrauchen'' bzw. salopp als ''Rauchen''. Die Blätter können in ihrer großen Form zusammengerollt als Zigarren oder beispielsweise kleingemahlen mit anderen Zusätzen versehen als Zigaretten verbrannt werden. Zigarrenrauch wird in der Regel nicht in die Lunge inhaliert, sondern nur in den Mund.
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Beim Tabakrauchen bzw. Rauchen werden getrocknete Tabakblätter nach verschiedener Verarbeitungsweise verbrannt. Der dabei entstehende Rauch wird inhaliert. Die Blätter können in ihrer großen Form zusammengerollt als Zigarren oder beispielsweise kleingemahlen mit anderen Zusätzen versehen als Zigaretten verbrannt werden. Zigarrenrauch wird in der Regel nicht in die Lunge inhaliert, sondern nur in den Mund.
  
 
==Zusammensetzung des Rauchs==
 
==Zusammensetzung des Rauchs==
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===Karzinogene Wirkung===
Verschiedene [[Karzinogen]]e wirken beim Rauchen auf den Körper ein und können nach einer Latenzzeit von 15-20 Jahren [[bösartiger Tumor|bösartige Tumoren]] in der [[Mundhöhle]], an [[Larynx]] und [[Bronchien]] sowie in [[Lunge]], [[Oesophagus]], [[Magen]], [[Darm]] und [[Harnblase]] erzeugen.
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Verschiedene [[Karzinogen]]e wirken beim Rauchen auf den Körper ein und können nach einer Latenzzeit von 15-20 Jahren [[bösartiger Tumor|bösartige Tumoren]] in der [[Mundhöhle]], an [[Larynx]] und [[Bronchien]] sowie in [[Lunge]], [[Ösophagus]], [[Magen]], [[Darm]] und [[Harnblase]] erzeugen.
  
 
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Schleimhautreizende Substanzen ([[Aldehyd]]e, [[Phenol]]e, [[Säure]]n und [[Ammoniak]]) können bei häufiger Einwirkung eine chronische [[Bronchitis]] und eine chronische [[Gastritis]] zur Folge haben.
 
Schleimhautreizende Substanzen ([[Aldehyd]]e, [[Phenol]]e, [[Säure]]n und [[Ammoniak]]) können bei häufiger Einwirkung eine chronische [[Bronchitis]] und eine chronische [[Gastritis]] zur Folge haben.
  
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Das Kohlenmonoxid im Tabakrauch (je nach Art des Rauchens zwischen 1-6%) setzt sich in der [[Blutbahn]] an das [[Hämoglobinmolekül]] und verhindert die Aufnahme von [[Sauerstoff]]. So kann bei Rauchern bis zu 5% des Hämoglobins durch Kohlenmonoxid blockiert sein, was eine entsprechend verminderte körperliche Leistungsfähigkeit zur Folge hat.
  
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Das Rauchen einer werdenen Mutter während der Schwangerschaft hat keine direkt [[teratogen]]en Wirkungen, erhöht jedoch enorm das Risiko einer Frühgeburt und einem verminderten Geburtsgewicht des Neugeborenen. Somit somit birgt es enorme Risiken für das Kind.
 
Das Rauchen einer werdenen Mutter während der Schwangerschaft hat keine direkt [[teratogen]]en Wirkungen, erhöht jedoch enorm das Risiko einer Frühgeburt und einem verminderten Geburtsgewicht des Neugeborenen. Somit somit birgt es enorme Risiken für das Kind.
  
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Rauchen kann grundsätzlich in allen Bereichen des Körpers Schäden verursachen. Neben den direkten Wirkungen kann es auch indirekt das [[Immunsystem]] des Körpers schwächen, was ein erhöhtes Infektrisiko und eine verlängerte Krankheitszeit zur Folge hat. Auch scheinbar undenkbare Verknüpfungen, wie den Zusammenhang von Rauchen und [[Schwerhörigkeit]] im Alter, wurde in Studien nachgewiesen. Beim Mann kann die [[Spermatogenese]] beeinflusst werden und [[Infertilität]] zur Folge haben.
 
Rauchen kann grundsätzlich in allen Bereichen des Körpers Schäden verursachen. Neben den direkten Wirkungen kann es auch indirekt das [[Immunsystem]] des Körpers schwächen, was ein erhöhtes Infektrisiko und eine verlängerte Krankheitszeit zur Folge hat. Auch scheinbar undenkbare Verknüpfungen, wie den Zusammenhang von Rauchen und [[Schwerhörigkeit]] im Alter, wurde in Studien nachgewiesen. Beim Mann kann die [[Spermatogenese]] beeinflusst werden und [[Infertilität]] zur Folge haben.
  
 
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==Gründe für das Rauchen==
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Das Gefühl der Zusammengehörigkeit in einer Gruppe von Rauchern bewegt viele Menschen zum Rauchen. Durch die gemeinsame "Aktivität" kann ein enger Zusammenhalt, besonders unter Jugendlichen entstehen. In diesen Altersgruppen werden oft Nichtraucher von den Rauchern ausgegrenzt.
 
Das Gefühl der Zusammengehörigkeit in einer Gruppe von Rauchern bewegt viele Menschen zum Rauchen. Durch die gemeinsame "Aktivität" kann ein enger Zusammenhalt, besonders unter Jugendlichen entstehen. In diesen Altersgruppen werden oft Nichtraucher von den Rauchern ausgegrenzt.
  
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===Stressabbau===
 
===Stressabbau===
 
Der Abbau von Stress wird von vielen Rauchern als Grund für ihren Tabakkonsum genannt. Anstatt einer (allenfalls geringen) physischen Wirkung ist es jedoch wahrscheinlich eher ein psychischer Beweggrund zu Rauchen. So hat der Raucher immer einen Grund eine Pause einzulegen um für einige Minuten Abstand von der stressigen Arbeit zu gewinnen.
 
Der Abbau von Stress wird von vielen Rauchern als Grund für ihren Tabakkonsum genannt. Anstatt einer (allenfalls geringen) physischen Wirkung ist es jedoch wahrscheinlich eher ein psychischer Beweggrund zu Rauchen. So hat der Raucher immer einen Grund eine Pause einzulegen um für einige Minuten Abstand von der stressigen Arbeit zu gewinnen.
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[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]

Version vom 15. Juli 2007, 15:54 Uhr

Englisch: tobacco smoking

1 Definition

Beim Tabakrauchen bzw. Rauchen werden getrocknete Tabakblätter nach verschiedener Verarbeitungsweise verbrannt. Der dabei entstehende Rauch wird inhaliert. Die Blätter können in ihrer großen Form zusammengerollt als Zigarren oder beispielsweise kleingemahlen mit anderen Zusätzen versehen als Zigaretten verbrannt werden. Zigarrenrauch wird in der Regel nicht in die Lunge inhaliert, sondern nur in den Mund.

2 Zusammensetzung des Rauchs

Der Rauch aus verbrannten Tabakblättern enthält unter anderem N-Nitrosoverbindungen, polycyclische und aromatische Kohlenwasserstoffverbindungen wie z.B. Formaldehyd, Blausäure, Cadmium und andere Schwermetalle sowie Nikotin und Kohlenmonoxid enthalten. In Zigarettenrauch wurden in Studien viele weitere zugesetzte Substanzen nachgewiesen, die unter anderem den Geschmack und Geruch des Rauchs verändern, aber auch das Suchtverhalten beeinflussen.

3 Auswirkungen auf die Gesundheit

Das Rauchen hat, je nach Dosis, unter Umständen schwerwiegende Folgen für die Gesundheit.

3.1 Karzinogene Wirkung

Verschiedene Karzinogene wirken beim Rauchen auf den Körper ein und können nach einer Latenzzeit von 15-20 Jahren bösartige Tumoren in der Mundhöhle, an Larynx und Bronchien sowie in Lunge, Ösophagus, Magen, Darm und Harnblase erzeugen.

3.2 Schleimhautreizungen

Schleimhautreizende Substanzen (Aldehyde, Phenole, Säuren und Ammoniak) können bei häufiger Einwirkung eine chronische Bronchitis und eine chronische Gastritis zur Folge haben.

3.3 Körperliche Leistungsfähigkeit

Das Kohlenmonoxid im Tabakrauch (je nach Art des Rauchens zwischen 1-6%) setzt sich in der Blutbahn an das Hämoglobinmolekül und verhindert die Aufnahme von Sauerstoff. So kann bei Rauchern bis zu 5% des Hämoglobins durch Kohlenmonoxid blockiert sein, was eine entsprechend verminderte körperliche Leistungsfähigkeit zur Folge hat.

3.4 Rauchen in der Schwangerschaft

Das Rauchen einer werdenen Mutter während der Schwangerschaft hat keine direkt teratogenen Wirkungen, erhöht jedoch enorm das Risiko einer Frühgeburt und einem verminderten Geburtsgewicht des Neugeborenen. Somit somit birgt es enorme Risiken für das Kind.

3.5 Andere Folgen

Rauchen kann grundsätzlich in allen Bereichen des Körpers Schäden verursachen. Neben den direkten Wirkungen kann es auch indirekt das Immunsystem des Körpers schwächen, was ein erhöhtes Infektrisiko und eine verlängerte Krankheitszeit zur Folge hat. Auch scheinbar undenkbare Verknüpfungen, wie den Zusammenhang von Rauchen und Schwerhörigkeit im Alter, wurde in Studien nachgewiesen. Beim Mann kann die Spermatogenese beeinflusst werden und Infertilität zur Folge haben.

4 Gründe für das Rauchen

4.1 Soziale Gründe

Das Gefühl der Zusammengehörigkeit in einer Gruppe von Rauchern bewegt viele Menschen zum Rauchen. Durch die gemeinsame "Aktivität" kann ein enger Zusammenhalt, besonders unter Jugendlichen entstehen. In diesen Altersgruppen werden oft Nichtraucher von den Rauchern ausgegrenzt.

4.2 Anregende Wirkung des Nikotins

Das Nikotin hat, wie auch das Koffein eine anregende Wirkung. Besonders Menschen die eher nachtaktiv sind, beschreiben diese Wirkung am Morgen als positiv.

4.3 Stressabbau

Der Abbau von Stress wird von vielen Rauchern als Grund für ihren Tabakkonsum genannt. Anstatt einer (allenfalls geringen) physischen Wirkung ist es jedoch wahrscheinlich eher ein psychischer Beweggrund zu Rauchen. So hat der Raucher immer einen Grund eine Pause einzulegen um für einige Minuten Abstand von der stressigen Arbeit zu gewinnen.

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